Noch erschöpft vom Abel Tasman Track, wollten wir heute den Tag ruhiger angehen lassen. Da es Samstag war, sollte in Nelson Markt Tag sein. Hier sollte es allerhand selbst-gemachtes aus Neuseeland geben soll. Also genau das richtige für uns. Dummerweise machen die Märkte hier schon 13:00 Uhr zu, Punkt 13:00 Uhr! Also mit ausschlafen war da nichts. Früh raus aus den Federn, fertig machen und ab nach Nelson.
Nelson ist eine kleine nette Stadt direkt am Wasser. Einen kostenlosen Parkplatz für 2h, fanden wir gleich zwei Straßen weiter. Und am Markt mischten wir uns gleich unters Volk und bestaunten die schönen Handgearbeiteten Sachen. Da wir eigentlich schon Übergepäck hatten, konnten wir leider nichts kaufen. 
Haha, denkste, es gab so viele schöne Dinge, die wir einfach nicht in Neuseeland lassen konnten. Irgendwie würden wir das ganze Zeug schon in den Flieger bekommen, dachten wir uns. Maria kaufte ein schönes Brettchen, worauf sie die Wurst Schnittchen vor ihrem inneren Auge schon kunstvoll drapierte. Und ich wollte unbedingt einen kleinen Becher haben, auf dem ein Kiwi ist. Es durfte aber nicht irgendein Becher sein, es musste einer sein den es nicht überall zu kaufen gibt. Tja und auf dem Markt wurde ich dann fündig, bei einem Einheimischen Töpfer. Weiterhin fanden zwei selbstgemachte Fensteranhänger aus Glas ihren Weg in unsere Taschen.
Selbstverständlich gab es auch leckeres Essen und Getränke dort zum Probieren. Ein wirklich kleiner feiner Markt der sich lohnt. Und der Bacon Burger den wir aßen war einfach der Oberhammer. Ebenso die Erdbeeren! Da bekommt „Karls“ wirklich Konkurrenz.
Die Stadt an sich wollten wir uns nicht weiter anschauen, wir wollten weiter Richtung Süden. Also Monster-Energiedose auf und ab ging die Post weiter Richtung Süden.
Die komplette Strecke wollten wir noch nicht fahren, so entschieden wir uns gegen Mittag schon einen Campingplatz an zu fahren, um dort zu entspannen. Wir fanden einen Campingplatz direkt am Strand.
Mega. Auf dem Strand selbst hätte man auch fahren können aber das ließen wir mal lieber sein. Wir schnappten uns unsere Stühle, unseren Rucksack mit Naschi drin und unseren Zeichenblock. Denn wir wollten kreativ sein. Maria zeichnete und ich schnitze etwas. Der Strand war Kilometer lang und voll von Treibholz.
Nach unserer kreativen Phase, knurrte uns der Magen. Also rasch zu Molly Abendessen machen und dann gleich wieder an den Strand, um zu essen. Das war natürlich traumhaft, ein Abendessen direkt am Strand.

Am nächsten Morgen waren wir ganz alleine auf dem Campingplatz, denn wir lümmelten bis Mittag noch im Bett rum. Aber das war nicht weiter schlimm, denn über Nacht hatte es angefangen zu regnen und es wollte einfach nicht mehr aufhören. Der Blick auf die Wetter Vorhersage verhieß, auf unserer Route nichts gutes. Regen Regen und nochmals Regen, die kompletten nächsten Tage. Wir wollten es nicht wahr haben und hofften darauf, dass sich das Wetter vielleicht noch ändern würde. Also setzen wir unseren Weg Plan mäßig fort, Richtung Pan Cake Rocks.
Zwischendurch hatten wir Glück und es regnete mal nicht. Also legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein und gingen durch dichten Wald zu einem Aussichtspunkt. Als wir am Ende des Weges waren fing es natürlich aus Eimern an zu schütten, weit und breit nichts zum unter stellen. War ja klar, pitsch nass kamen wir bei Molly an.
Es wollte einfach nicht aufhören. Als wir bei den Pan Cake Rocks ankamen, warteten wir im Bulli noch ein wenig und hofften das es etwas weniger regnen würde. Dem war jedoch nicht so, also gingen wir im strömenden Regen los um uns die Rocks an zu gucken.
Da meine Hose eh schon pitsche nass war, zog ich meine kurze Hose und meine Flip Flops erst garnicht aus. Schon witzig, alle Besucher waren dick mit Regensachen angezogen und mitten drin ich mit meiner kurzen Hose und Flip Flops.
Schade das wir so ein schlechtes Wetter erwischt hatten. Denn bei tollem Wetter wären die Pan Cake Rocks gleich viel beeindruckender gewesen. Die Felsen sahen wirklich wie auf einander gestapelte Pan Cakes aus (ja ich weiß, um sonst würden sie ja nicht Pan Cake Rocks heißen).
An der Klippe pfeifte der Wind uns um die Ohren und das Meer klatschte gegen die Felswand. Durchgefroren kehrten wir zum Bus zurück, um festzustellen, dass es jetzt aufgehört hat zu regnen. Naja was solls. Nun mussten wir erstmal einen Platz suchen wo wir unsere Akkus laden können. Im Ort Greymouth wurden wir dann bei Subways fündig. Wir bestellten etwas und saßen dann gut drei Stunden bis alle Kameraakkus voll waren. Danach fuhren wir dann zur ausgewiesenen Campingsite. Das Wetter wollte einfach nicht besser werden und mittlerweile fing es wieder an zu regnen.
Also kuschelten wir uns schnell ins Bett und träumten uns an den warmen Strand zurück… 


Der Abel Tasman Park ist der kleinste Nationalpark in Neuseeland und auch der Meistbesuchte. Ein 60 km langer Wasserweg führt entlang der wunderschönen Küste und zu versteckten Buchten. Als Besucher hat man die Möglichkeit in 5 Tagen den kompletten Wanderweg zu erkunden und in Hütten und Zelten zu schlafen. Oder mit einem Wassertaxi sich zu einer Bucht kutschieren zu lassen. Auch Kajaktouren sind in dem Gebiet sehr beliebt. Doch die Preise ließen unsere Kasse weinen.
Wir laufen einfach alles! 😄 Gesagt getan. Die Rucksäcke waren voll gepackt mit Getränken und Proviant. Die Wandersandalen wurden angezogen und los ging es.
Molly ließen wir am Parkplatz zurück.Der Weg lief sich sehr gut. Nur ein paar kleine Steigungen waren zu überwinden und ansonsten verlief der Weg flach. Und so wanderten und wanderten wir und hatten schnell die ersten 10 km geschafft.
Nach einer kurzen Trinkpause ging es von der Bucht wieder ein Stück hoch, zurück auf den Wanderweg und weiter in Richtung „Pool“. Das Tempo wurde auch schneller, langsam knurrten nämlich unsere Mägen!
Der Rückweg von der Bucht zum Wanderweg war dann doch noch mal ein gutes Stück steil, wurde uns aber von einer kleinen Vogelfamilie, welche mit seinen winzigen Kücken, den Weg kreuzte, versüßt. Alex wäre am liebsten in den Busch hinterher gekrochen um die Daumengroßen Babys zu fotografieren 🙈
Langsam wurde es wieder ruhiger um uns herum. Der Wanderweg war wieder angenehm leer und wir liefen und liefen… immer mit Blick auf das türkisfarbene Meer und begleitet von vielen Vögeln am Wanderweg.
Da es noch hell war, fuhren wir noch zum Spilt Appel Rock. Doch als ich sah, das man auch hier noch 15 min hin laufen musste, war meine Energie am Ende und Alex lief allein hin um noch ein Bild zu machen. Ich musste dringend die Beine hoch halten! 😄
Als Alex wieder am Auto war, suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen um uns ein bisschen frisch zu machen. Wir „duschten“ und zogen bequeme Sachen an. Dann ging es im Sonnenuntergang zum Stellplatz. Dieser war ziemlich voll, doch wir fanden noch einen Platz für uns. Schnell ein paar Nudeln und dann hieß es: tief und fest schlafen! 
Danach ging es weiter in Richtung Wellington. Dort hieß es dann erstmal Vorräte auffüllen, also fuhren wir einen „Pack and Save“ an. Die große Supermarktkette hat definitiv die günstigen Preise. Einmal hin – alles drin!
Also machten wir uns auf den Weg und suchten uns ein Plätzchen wo wir für eine Nacht stehen könnten. „Camper Mate“ sei Dank (kostenlose Camping App für Neuseeland) sollte es einen großen Stellplatz für Campingfahrzeuge geben. Den Stellplatz gab es auch, doch war dieser bei unserer Ankunft schon wieder brechend voll. Super… viele ankommende Camper stellten sich mittig zwischen allen anderen auf, wo man eigentlich garnicht mehr stehen durfte. „Pfiffig“ wie wir sind haben wir uns an die Spitze quer gestellt. Maria war nicht so recht zufrieden aber was sollten wir machen, Wäsche waschen mussten wir nämlich auch noch.




Und so beschlossen wir, dass es Zeit wird, die Wanderschuhe zu schnüren. Unser Weg führte uns zum Tongariro Nationalpark, der größte Park Neuseelands. Und auch einer der beliebtesten, da einer der 9 „Great Walks“ hier entlang führt. Das sind die schönsten und beliebtesten Wanderungen. Allerdings alles Mehrtagestouren. Daher entschieden wir uns nur einen Teil davon zu gehen. Die „Tongario Alpine Crossing“ Strecke ist rund 20 km lang und bei den vielen Tagesausflüglern sehr beliebt.
Und so kam es, dass bereits am frühen Morgen am Startpunkt die Hölle los war. Wir hatten unsere Molly auf einem Parkplatz am Ende der Wanderstrecke abstellt und uns dann mit einem Shuttlebus zum Anfang bringen lassen. Kostet allerdings für 20 min Fahrt auch stolze 90 $ (unser Tipp – nicht den bewachten Parkplatz wählen/ das nehmen die da eh nicht ernst. Sondern an der Straße parken. Den Bus von da nehmen und nur 70$ für zwei Personen zahlen)
Der Anfang lief sich ganz entspannt, es ging ziemlich flach die ersten 3 km durch die Landschaft. Immer mit Blick auf den berühmten „Schicksalsberg“ aus der „Herr der Ringe“. 

Einige drehten an dieser Stelle um. Wir haben viele junge Familien gesehen, die hier ihre Elternzeit in Neuseeland verbringen. Einige hatten versucht diesen Weg mit Baby vor dem Bauch zu wandern. Wir würden denk ich eher andere Wanderungen dafür empfehlen.
Der Abstieg kostete uns dann aber mehr Kraft als der Aufsteig. Denn der Weg war voll losen Geröll und Sand und man rutschte nur so hin und her.
Und obwohl es nur ein paar Hundert Meter waren, machten wir erstmal die dritte Pause. Denn dieser Streckenabschnitt hatte zu viel Kraft gekostet. Und von hier konnten wir auch endlich die wunderschönen Seen in Ruhe ansehen.
Pustekuche. Der Weg zog sich in endlosen Serpetinen. Und wollte anscheinend nie enden. Die Lust verließ uns. Und ich kam in die „Wanderphase des Meckern“ 😄 – denn warum ist man eigentlich so doof und rennt stundenlang einen Berg auf der einen Seite rauf und auf der anderen wieder runter? Und warum wird der Weg hier als schönster bezeichnet? Wer hat sich das nur ausgedacht? 😄 nach 20 Minuten wettern, kam dann die Phase des Schweigens…
Und so liefen wir die nächsten 3 Stunden schweigend den Berg runter. Der Weg führte er über ein riesiges Feld und dann durch eine Art Dschungel.


Über einen gut zu laufenden Pfad kommt man an verschiedenen Highlights des Parks vorbei.Besonders bekannt ist wohl der Champagne Pool; mit seinen orangefarbenen Ablagerungen. Seinen Namen hat er, durch die vielen kleinen Bläschen die an der Wasseroberfläche treiben, bekommen. Da genau diese Gasbläschen an ein Glas Champagne erinnern.
Doch das eigentliche Highlight ist der Giftgrüne See. Hier braucht man keine Bildbearbeitung. Dieses Wasser sieht wirklich so giftig aus. Es faszinierte uns, was die Natur so erschaffen hatte und wir standen eine ganze Weile und starrten regelrecht aufs Wasser.
Wow. Dafür hatte sich dieser Ausflug gelohnt. Da es heut ziemlich warm war, legten wir eine kleine Siesta ein. 
Und nach einer kurzen Fahrt fanden wir in mitten eines Kuhfeldes einen Pool. Einen heißen Thermalpool. Und wir waren ganz allein dort. Das Wasser sah ein bisschen „schmutzig“ aus – aber das ist wohl durch die Mineralien so.
Aus dem Auto stiegen ein Mann und eine Frau. Die doch ebend noch auf dem Motorrad saßen. Sie schauten grimmig drein. Alex grüßte. Darauf kam eine knappe Antwort.










Am Strand folgt man einfach den Menschen oder hält nach den Löchern Ausschau. Denn hier ist eine Menge los. Doch es ist nicht egal wo man gräbt. Unser erstes Loch war ein Reinfall, es war eisig kalt. Da wollten wir uns nicht rein legen. Unser zweites Loch war dann kochend heiß. Sobald man nur seinen großen Zeh ins Wasser steckte, hatte man das Gefühl zu verbrennen.
Letztendlich haben wir uns ein frisch verlassenes Loch geschnappt und es ein wenig ausgebaut. Denn dieses Loch war genau richtig, nicht zu kalt und nicht zu heiß. Wir hatten nämlich schon beobachtet, wie die „Vorbesitzer“ ganz entspannt darin lagen.
Man muss halt auch ein bisschen Glück haben, um die richtige Ader zu treffen. Selbst im Meer gab es Stellen, an welchen man sich die Füße verbrennen konnte, wenn man sich nur ein bisschen „einbuddelte“.
Zunächst gönnten wir uns jedoch ein paar Nudeln, da wir durch unseren kleinen Badespaß doch recht hungrig geworden waren. Na Gott sei Dank hat man in einem Camper immer alles dabei. Außerdem wollten wir ein bisschen warten, bis der Parkplatz sich leert, denn wir hatten keine Lust auf zu viele Menschen am Strand.
Zurück gingen wir dann relativ zügig, da wir für die Nacht noch ein gemütliches Plätzchen suchen mussten. Am Parkplatz bekamen wir dann von einem netten anderen Reisenden noch einen heißen Tipp für die nächsten Tage. Wir wollten uns nämlich nicht nur in Auenland sondern auch ins Geothermische Gebiet wagen…

Nachdem wir gut gestärkt waren und die Aussicht von unserem Frühstückstisch ausgiebig genossen hatten, spazierten wir noch eine Runde am breiten Sandstrand entlang und ließen unsere Drohne steigen.
Dann ging es weiter: unser Ziel war der nördlichste Punkt Neuseelands an dem der Pazifische Ozean auf die Tasmanische See trifft.
Die Kilometer machten noch einmal deutlich: wir sind am anderen Ende der Welt! Wow!
Der Ausblick war wunderbar und das Wetter zeigte sich von seiner aller besten Seite. Wir spazierten um das Cape herum und überlegten noch eine der zahlreichen Wanderungen zu machen.
Doch die Zeit saß uns ein bisschen im Nacken. Bei der Routenplanung hatten uns alle gesagt, dass die Südinsel noch schöner sei als der Norden. Wir konnten es uns eigentlich kaum vorstellen, doch wir entschieden, im Norden ein bisschen Zeit zu sparen, um mehr Tage auf der Südinsel zu haben.
Und so fuhren wir ein Stück weiter in den Ort Paihia. Der kleine Ort ist der ideale Ausgangspunkt um die Bay of Islands zu besichtigen.
Doch auf den Weg dort hin, ließen wir es uns nicht nehmen, an einem kleinen Strand anzuhalten. Wir hatten gesehen, dass Kinder baden waren und wollten uns auch kurz ins kalte Nass wagen. Und kalt war es wirklich.
Alex war ganz drin. Mir verging der Spaß, nachdem mich ein Sandfloh in den Po biss. Diese gemeinen Dinger!
Die Parkplatzsuche für die Nacht gestallte sich auch an diesem Abend wieder schwierig. Kein Freecamp und in fast allen Straßen standen Schilder, das Overnight Camping verboten sei.
Nach einem Picknick Frühstück, kauften wir uns zwei Fährtickets auf die kleine Halbinsel Russel. Für 14 $ pro Person schipperten wir hin und zurück in den kleinen Ort. Und hier ging unser Shoppingherz so richtig auf. Ein schöner Laden nach dem anderen, mit wunderbaren Einzelstücken. Und so landeten zwei goldene Gabeln in unserem Rucksack. Denn vor meinem inneren Auge, sah ich diese schon auf einer tollen Wurst und Käseplatte liegen.
Auf einer Wanderkarte sahen wir noch den Lemontrack, fühlten uns aber ein bisschen veräppelt, als wir diesen „wandern“ wollten. Denn mit seinen 200 Metern, fanden wir hatte er den Namen „Track“ nicht ganz verdient. Ach und einen Lemonbaum sahen wir auch nicht. Deswegen wanderten wir ihn auch ganze zwei mal. 😄
Danach hatte sich der Berufsverkehr aufgelöst und wir kamen deutlich schneller voran und fanden einen freien Campingplatz direkt am Meer…
Gut 2h Fahrt lagen vor uns. Unterwegs bemerkten wir, dass ein Teilabschnitt der Strecke eine Mautstraße ist. Sparfüchse wie wir sind haben wir 30min extra in Kauf genommen und umfuhren die Mautstraße. Das restliche Stück Straße bestand aus Schotter und konnte nur langsam befahren werden. Einige Kurven und Straßenabschnitte konnten nur einzeln befahren werden. Wir hatten schon Sorge, dass wir uns verfahren hätten. Ab und zu sah es so aus als wären wir im Dschungel unterwegs. Nach ein holprigen Fahrt kamen dann die ersten Schilder und kurz darauf waren wir auch schon da. Großer Parkplatz mit Toiletten und Campen darf man auch, perfekt.
Wir konnten es kaum aushalten die Höhle zu entdecken (naja ich zumindest). Also ratzfatz Jacke an, Taschenlampen raus und los. Kurzer Weg übers Feld und schon standen wir vor dem Eingang der Höhle. Sie schaute schon ein wenig unheimlich aus.
Höhlen haben für mich immer was Geheimnisvolles und wollen entdeckt werden. Also entdecken wir sie mal. Durch die Höhle fließt ein kleiner Bach, den man drei mal überqueren muss. Ist aber nicht schlimm, es liegen genügend Steine herum auf die man treten kann. Und dann sah man dann schon eine Hand voll Larven leuchten. Das sah schon verrückt aus. Doch wir mussten weiter in die Rein,da es war noch viel zu hell war. Wir gingen immer weiter bis wir unsere Hand vor den Augen nicht mehr sehen konnten.
Am nächsten Morgen frühstückten wir entspannt und wollten dann anschließend noch einmal in die Höhle. Aber dann das. Plötzlich kam ein Transporter, eine Hand voll Menschen packte allerhand Equipment aus und baute ein Pavillon auf. Zunächst dachten wir es wären Höhlenforscher oder sowas aber dann kamen drei weitere Transporter, alle bis oben hin voll mit Kindern. Na toll. Dann hat sich unser Gang in die Höhle damit erledigt. Super! Danke Kinder. 😄
Also ging es nachdem Frühstück gleich weiter in den Waipoua Forest, Bäume angucken. Hört sich etwas langweilig an, war es aber garnicht. Denn dort stehen 2000 Jahre alte Kauri-Fichten. Zu den Bäumen läuft man durch dichten Wald und fühlt sich wie in Jurassic World. 
Übrigens muss man sich bevor man den Wald betritt und auch beim verlassen, gründlich die Schuhe putzen. Alles zum Schutz dieser besonderen Bäume.
Auf der Suche nach einem Schlafplatz kamen wir dann zum 90 Meilen Strand. Dort darf man auch mit dem Auto lang fahren, jedoch nicht mit dem Mietwagen! Schade! Also blieb uns nur ein Spaziergang, aber auch das war auch schon ein tolles Erlebnis!
Denn genau so hatten wir uns Neuseeland vorstellt: unglaublich vielseitig. Wunderschön. Weit. Ruhig.

Gleich wollten wir auch erstmal in die falsche Seite vom Auto einsteigen. In Neuseeland ist ja Linksverkehr, da ist ebend alles bisschen anders. Auf dem Weg zum Haus von Jessica merkten wir auch gleich das Auckland nicht eine Großstadt ist wie wir sie kennen, alles ist irgendwie kleiner und niedlicher. Keine riesigen Hochhäuser in denen hunderte von Menschen leben, hier hat jeder sein eigenes kleines Häuschen. Vereinzelt gibt es Hochhäuser im Zentrum, dies sind jedoch Bürogebäude. Auch Jessica und Bruce, ihr Lebensgefährte leben in einem kleinen schnuckeligen Haus. Wir fühlten uns sofort wohl.

Eigentlich wollten wir noch ein Stück Kuchen besorgen aber wie gesagt, so gut wie alles hatte zu. Also wurde es doch eine Flasche Wein für den Abend. Wir machten uns auf den Rückweg und bereiteten uns für den morgigen Tag vor, wo wir unseren Camper abholen würden. Wir verbrachten den letzten Abend gemeinsam mit Bruce und Jessica und freuten uns sehr die beiden auf unsere Reise besucht zu haben. 💚

