Nachdem wir unsere Familien am Flughafen abgeholt hatten, riefen wir uns zwei „Grab“ Fahrer und machten uns auf dem Weg in die Altstadt.
Aus dem sicheren Auto, sahen nun alle zum ersten Mal den Vietnamesischen Verkehr. Und konnten es kaum glauben… Völlig Überladene Roller, scheinbar keine Regeln – alles fuhr Kreuz und Quer und ständig wurde gehupt!
Aus dem Auto sah das alles noch ziemlich witzig aus – doch als es dann ans Aussteigen ging und wir mit unserem ganzen Gepäck einmal die Straße überqueren mussten, schlugen die Herzen das erste Mal wie wild.
Hier gibt es nämlich keine Ampeln. Und hier hält auch keiner an und lässt dich gehen. Nein, Nein. Hier muss man einfach drauf los laufen – ohne Angst! Die Roller und Autos fahren schon hupend um dich herum! Hört sich verrückt an – ist es auch! Aber es funktioniert!
Dann der erste Gang durch den langen, dunklen Flur. Ich hätte gern in die Köpfe der anderen hineingehorcht. Nach der langen und aufregenden Anreise, da sie fast den Flieger in Moskau verpasst hätten, nun dieser Flur. Das hier war definitiv kein schicker Pauschalurlaub. Hier wartet das Abenteuer… 😄
Das Haus und die Zimmer an sich waren sehr schön. Es war sauber, die Betten bequem und jeder hatte einen Ort für sich. So machten sich alle frisch und Alex und ich schnippelten Obst. Erstmal eine Kleinigkeit zum Frühstück.
Danach hatten wir eine Verabredung mit „Big“ – eine Vietnamesin, welche auch bei Servas Mitglied ist und uns Anbot, eine kleine Streetfoodtour zu machen. Wir trafen sie an unserem Haus und die fegte mit uns durch die vielen Gassen. Sie war wirklich kaum zu bremsen. Sie zeigte uns an jeder Ecke was anderes. Alex und ich – übersetzen und schauten immer, dass keines unser „Schäfchen“ verloren geht.
Wir probierten Suppe, Frühlingsrollen und Gebackene Teigstückchen. Es schmeckte alles sehr gut, doch die Hygienischen Zustände sorgten auch für Große Augen. Doch hier ist es ganz normal auf der Straße zu kochen, abzuwaschen und auch zu essen.
Nach knapp zwei Stunden waren alle wie erschlagen und wir verabschieden uns von unserer netten Begleitung. Es gab noch einen Kaffee. Und nach einer kleinen Pause, ein Besuch auf dem Nachtmarkt. Hier wurden die ersten Teile geshoppt.
Am Abend fielen wirklich alle müde ins Bett…
Die nächsten Tage in Hanoi, verbrachten wir in der Altstadt. Wir liefen um den See. Aßen hier und dort leckere Dinge. Tranken Kaffee, Cocktails und Bier.
Natürlich gab es auch einen Ausflug an die bekannte Train Street… Wir alle wollten gern einen Zug ganz nah an den Häusern vorbei fahren sehen. Doch leider wurde diese Touristenattraktion seit 2 Monaten stark eingeschränkt und man darf nicht mehr auf den Gleisen lang gehen. Sicherheitsbeamte erlauben teilweise nicht mal zu den Lokalen an den Gleisen zu huschen. Leider der Untergang für viele Cafés dort…

Übrigens steckt auch in unserer Familie viel Abenteuerlust… Da die Züge nur morgens um 6 noch fahren, zog Alex mit einem Teil unserer Lieben los… und sie sahen wirklich zwei Züge! Ich musste leider das Bett hüten – seit Monaten war ich gesund! Und ausgerechnet nun haut mich eine Erkältung um…
Wir besuchten außerdem einen kleinen Tempel, mitten auf dem Hoan Kiem See, denn dort liegen zwei ausgestopfte Riesige Schildkröten. Die eine soll 400 Jahre alt geworden sein und der Legende nach ein magisches Schwert auf dem Seegrund bewacht haben.
Nach der Kultur stand dann ein leckeres Abendessen an und wir feierten ein bisschen gemeinsam Heiligabend. Kleine Nettigkeiten wurden ausgetauscht und vor allem Alex und ich freuten uns riesig über all die Mitgebrachten Dinge.
Sogar kleine Geschenke von Freunden erreichten uns und ließen unsere Weltenbummler Herzen höher schlagen. Ein Ausflug zu einer Alpakafarm in Deutschland wird uns sicherlich das Fernweh nehmen wenn wir zurück kommen. Und das Schwarzbrot, eine Deutsche Zeitung und leckere Karlsbonbons stillten unsere Sehnsüchte.
Auch Creme, Schokolade und Seifen ließen unsere Herzen höher schlagen. Alles was wir „bestellt“ hatten nahmen wir mit einem großen Grinsen entgegen. Wir freuen uns mittlerweile über Kleinigkeiten. 😄
Und dann waren unsere Tage in Hanoi auch schon vorbei und es war Zeit zu zehnt weiterzuziehen…






Und so machten wir die Nacht durch und stiegen dann erschöpft in den ersten Flieger… erst ging es nach Auckland. Dann nach Hong Kong und nach einer kleinen Essenspause weiter nach Hanoi.
Am nächsten Tag, ging es dann in unser wirkliches Zimmer und wir vermissten gleich den Balkon. Denn hier gab es leider nur eine Steinwand vor dem Fenster. Tag oder Nacht? War hier nicht zu erkennen.



Den Tag vor ihrer Anreise, bezogen wir dann das Stadthaus. Und machten uns Sorgen. Es war ein Hinterhaus. Um dort hin zu gelangen, mussten man durch einen langen, engen Flur. Der Geruch gewöhnungsbedürftig. Und jetzt wo alle wieder zu Hause sind, kann ich es ja auch sagen: die eine oder andere Ratte schien es hier auch ganz nett zu finden!
Wir dekorierten es Weihnachtlich. Verteilten kleine Betthupferl in jedem Zimmer und waren endlich bereit:
Die Zeit schien kaum zu vergehen… warum dauert das immer so lange bis man seinen Koffer hat? Wir stellten uns bereit. Luftballons. Plakat. Weihnachtsmützen. Ein Rucksack voll mit Getränken. An alles hatten wir gedacht. Und wir wollten nun endlich nach fast 6 Monaten unsere Familien fest in die Arme nehmen.

So machten wir uns auf den Weg zum Nahe gelegenen Lake Tekapo. Hier soll man Nachts einen wunderbaren Ausblick auf den Sternenhimmel haben. Diese Aussicht beeindruckte uns allerdings nicht so sehr. Bereits am Nahe gelegenen Lake Pukaki hatten wir schließlich immer einen wunderschönen Nachthimmel.
Trotzdem hielten wir hier an, schauten uns eine kleine Kapelle an, die direkt am himmelblauen See steht und versuchten ein Bild ohne hunderte Asiaten zu machen. Gar nicht so leicht. Denn vor allem hier, halten im Minutentakt die Reisebusse. Kann man auch verstehen. Der Blick auf den See, mit der niedlichen Kirche und den wunderschönen Blumen, ist schon einzigartig.
Natürlich machten auch wir ein paar Bilder im Lupinenfeld und das ganz ohne Heuschnupfen! Diese Reise ist nämlich vor allem für mich eine Wohltat – kein lästiges Nasenlaufen!
Nach diesem Nachmittag machten wir uns weiter in Richtung Castel Hill. Vor zwei Wochen waren wir hier nämlich schon mal lang gegefahren. Leider im strömenden Regen. Deswegen wollten wir noch mal an unserem letzten Tag versuchen, dort ein wenig zu wandern.
Wir verbrachten die Nacht auf einem kleinen Freecamp, feierten noch den 4. Advent und fuhren die letzten Kilometer am nächsten Morgen.
Das Wetter war sehr wechselhaft. Oft regnete es. Doch als wir an unserem Ziel ankamen, hatten wir Glück. Der Himmel war zwar grau. Aber keine Tropfen.
Castel Hill erinnert mit seinen vielen Gesteinsbrocken an eine alte Burg und lädt Kletterer aus aller Welt zu Abenteuer ein. Aber auch ohne professionelle Ausrüstung kann man hier entlang wandern, auf ein paar große Steine klettern und die Aussicht genießen. Wenn man in der Nähe von Christchurch unterwegs ist, definitiv ein schöner Ort.
Gleich in der Nähe befindet sich auch ein zweiter Wanderweg, welcher zu einer Höhle führt. Dafür war Alex natürlich gleich Feuer und Flamme. Doch auf Grund der starken Regenfälle in dieser Region, war das Wasser mächtig hoch. Viele Warnschilder machten außerdem deutlich, dass man ohne Sicherheitsausrüstung wie Helm und spezielle Kleidung nicht in die Höhle wandern sollte.
Jaaaa – es ist nicht 24\7 – rosa roter Sonnenschein bei uns. In seltenen Fällen, verstehen wir uns gegenseitig auch mal nicht. Und brauchen ein paar Minuten Abstand. Und nachdem Alex zu mir sagte „Bist du denn gar nicht Abenteuerlustig?“ – Brauchte ich ein paar Momente allein! Denn ich fühlte mich gekränkt! Ich fühlte mich unverstanden. Alex sich gebremst.
Eine Weile später – sprachen wir darüber. Denn auch dafür gibt es einfach keine Andere Lösung. Wir haben hier nun mal nur uns. Und irgendwann muss man einfach reden und eine Lösung finden. Denn den Luxus, wie in diesem Moment – das jeder in eine andere Richtung gehen kann, haben wir sonst eigentlich nicht! 😄 Da ist Zusammenhalt das Wichtigste!
Am Abend war alles wieder vergessen und trotzdem blicken wir traurig drein…
Am Flughafen hieß es deswegen: hin und her packen, bis beide Rucksäcke knapp unter 23 Kilo waren. Über das Handgepäck sprechen wir lieber nicht 🙈 da hatten wir mittlerweile jeder zwei Taschen, die wir irgendwie durch mogeln mussten…
Der Lake Pukaki ist so ja schon wunderschön aber heute scheint einfach mal die Sonne und keine Wolke ist zu sehen und alles wirkt gleich noch besser. Eigentlich wollten wir heute gleich wieder eine Wanderung auf den Mount Cook machen. Da das Wetter und unser Campingplatz jedoch so was von traumhaft waren entschieden wir uns kurzer Hand einen entspannten Tag einzulegen.
Also pennten wir erstmal ordentlich aus und entspannten in der Sonne, und war uns zu heiß – gingen wir uns im eiskalten See abkühlen.
Es war einfach nur herrlich und das ganze immer mit Blick auf die Bergkette und den Mount Cook. Wir genossen es einfach. Spielten Schiffe versenken und schliefen am Abend glücklich und entspannt ein…
Plötzlich schrieben uns Senta und Chris, ob wir schon los sind wandern. Die beiden sind auch ein junges Pärchen, welche wir über Instagram kennengelernt haben. Ursprünglich wollten wir uns schon nach dem Tongario Alpin Crossing Track treffen. Da wir nach dem Track jedoch sowas von kaputt waren, hatten wir damals unser Treffen abgesagt. Heute sollte es aber soweit sein, da es eh die ganze Zeit nur schüttete und wir nur im Auto saßen und warteten. Spontan entschieden wir uns in einem Restaurant zu treffen. Die beiden waren nämlich zur selben Zeit im selben Ort und warteten eigentlich auch nur auf besseres Wetter. Gesagt getan trafen wir uns im nächsten Restaurant. Immer wieder ein tolles Erlebnis Gleichgesinnte auf der Reise zu treffen und sich ein wenig aus zu tauschen.
Das es mittlerweile halb 9 war, wollten wir in der Nähe vom Mount Cook irgendwo schwarz campen, denn der nächste offizielle Freecamp war eine halbe Stunde entfernt. Es wurde auch schon dunkel und am nächsten Tag wollten wir wieder früh hoch um den nächsten Wanderversuch zu starten. Also musste schnell ein passender Platz her. Unser Plan war es irgendwo an der Straße über Nacht zu stehen, denn hier waren zahlreiche Buchten wo man hätte stehen können. Als wir ein vermeidlich ruhiges Plätzchen gefunden haben, machten wir uns schnell Bettfertig. Doch dann wurde wie wild gehupft. Das erste und zwei mal dachten wir uns noch nichts weiter bei, als dann aber der dritte und vierte hupte, fühlten wir uns unwohl und entschieden doch noch die halbe Stunde weiter zu fahren. Wahrscheinlich wollten die Einheimischen nicht das wir dort stehen…Naja nun gut, dann müssen wir den Weg morgen früh halt doch nochmal fahren.
Am nächsten Morgen mussten wir so also wieder zurück ins Mount Cook Village fahren, da von dort die Wanderwege starten. Auf der Hälfte des Weges, sah ich dann wie die Tankanzeige sich immer mehr verabschiedete. Ich dachte mir, dass schaffen wir schon und fuhr weiter. Maria erzählte ich erstmal nichts von der drohenden Misere. Kein Ende in Sicht und mittlerweile leuchtet die Tankanzeige schon. Naja nun sind wir auch eh bald da, also ging es weiter des Weges. Plötzlich blinkte es, oh shit, meinte ich nur. Maria fragte ganz aufgeregt was ist los? Ach nichts, antwortete ich. Sie glaubte mir natürlich nicht und hakte nach. „Der Tank ist so gut wie leer.“ Problem – im Mount Cook Village gibt es keine Tankstelle. Wir standen nun zwar auf dem Parkplatz zu Wanderung. Mussten aber nachher noch 60 km zurück fahren um zur nächsten Tankstelle zu kommen.
Gemeinsam ging es für uns dann auch den Hooker Valley Track entlang. Mit von der Partie war noch Debby, eine allein reisende junge Frau, die Senta und Chris in ihrer Unterkunft kennengelernt haben. So waren wir dann ein Fünfer Gespann und zogen gemeinsam los. Für den Track waren ca. 3h für Hin- und Rückweg angegeben. Wir benötigten jedoch 5h, weil wir soviel gequatscht und getrödelt haben.
Der Track führte uns über 3 Hängebrücken mit Blick auf den Mount Cook. Am Ende kann man dann einen wundervollen Blick auf einen Gletscher genießen. Doch auch hier waren wieder viele viele Menschen unterwegs, die die Natur bewundern wollten. Der Track ist nämlich aufgrund seiner leichten Beschaffenheit ein beliebtes Ziel für Jung und Alt.
Für den Rest des Tages hieß es dann nur noch einkaufen, Wäsche waschen… Das bisschen Haushalt halt…


Beim Gipfel übrigens, dachte ich ja die ganze Zeit, da steht ein Gipfelkreuz. Aber nein. War nur ein Mast. Dabei wollte ich so gern mal ein Gipfelkreuz anfassen. Hier musste dann halt der Mast her halten!
Als es langsam heller wurde, konnte man immer mehr von der unglaublichen Natur sehen- die Aussicht war wirklich toll. Und auch wenn ich mich zwischendurch immer mal wieder zurück ins warme Bett träumte und dachte wie nett doch noch ein Weihnachtsfilm und Plätzchen wären – die Aussicht riss einfach alles raus!
Mit Blick auf den See frühstückten wir und mussten uns erstmal umziehen. Sobald man stehen blieb – wurde es nämlich super kalt. Der Wind pustete uns um die Ohren. Also mussten die verschwitzen Shirts schnell aus und neue an, sowie die kuschligen Jacken drüber.
Als wir ganz oben angekommen waren – hatten wir sogar das Glück – die Aussicht einen Moment für uns ganz allein zu haben. Und wir waren einfach Glücklich und Stolz morgens um 7 auf 1600 Höhenmeter zu stehen.
Beim Abstieg machten wir noch einige Fotos – unter anderem an einem berühmten Instagram Foto Stop – was wir bis dahin gar nicht wussten. Aber hier stehen die Wanderer Teilweise 1 Stunde an um ein Bild zu machen. Wir mussten nur ganz kurz warten / definitiv ein Vorteil des frühen Aufstehens. Wir unterhielten uns mit den anderen Wanderern nett und machten gegenseitig Bilder.

Danach machten wir noch eine Pause und genossen ein Bier – war ja nach 10 und wir waren schließlich schon 7 Stunden in Aktion. 





Ich dachte mir, naja gut, wenn sie das unbedingt machen möchte. Tief im inneren habe ich mir aber schon gedacht, dass sie eh nicht springt und das ganze abbrechen wird.
Maria schrie… sie schrie als wenn sie einer abstechen will. 😄
Aber diese verrückte Muschel ist doch tatsächlich gesprungen, dass hätte ich nie für möglich gehalten! Und dann noch alleine – der Knaller!!!
Da war ich schon stolz auf sie. Als ich sie begrüßte und sie fragte wie es war :!lachte und weinte sie gleichzeitig und konnte garnicht genau sagen wie sie es fand! Völliges Gefühlschaos.








Wir wagten den Weg durch den Tunnel und fanden uns an einer kleinen Badebucht wieder. Geschützt vom Wind kann man es sich auf den vielen großen Steinen bequem machen und die Sonne genießen. So machte es auch eine kleine Robbe während wir da waren und sie war natürlich das Highlight der Touristen. Gekonnt legte sie sich auch in Pose!
Langsam wurde es dann aber doch dunkler und wir entschieden uns auf den Rückweg zu machen. Zwecklos. Wir schafften es natürlich nicht trocken zum Bus – es fing nämlich wie aus Eimern an zu schütten und den steilen Berg hoch zu rennen, war gefühlt schlimmer als eine 20 km Wanderung!
Als es kurz danach wieder aufhörte, wurden wir von Alex und Silke auf einen warmen Tee eingeladen. Und so flatterten unsere nassen Sachen im Wind und wir ließen uns Kuchen, Tee und Schoki schmecken.
Wir hatten es aber zum einen nicht passend und zum anderen sahen wir es nicht ganz ein – für ein paar Stunden hier nun 30 Doller zu zahlen. Und so gingen wir einfach Schlafen. Um kurz vor 6 klingelte dann bereits der Wecker und wir verließen den Platz.
Doch irgendwann ist auch mal so ein Lama satt und wir fuhren nun endlich in Richtung unseres eigentlichen Ziels:
120 km führt die Straße zum Hafen und 100 km davon kommt man aus dem Staunen nicht raus.
Zwischendurch gibt es zum Glück immer wieder Parkplätze zum Anhalten. Und gefühlt taten wir das auch an jedem. Den Überall sah es anders aus. Grüne Wiesen, Vögel, Spiegel glatte Seen, die Berge und Wasserfälle ohne Ende. Wir waren hin und weg. Und verliebten uns von Sekunde zu Sekunde mehr.
Und als wir dann durch einen gewaltigen Tunnel fuhren und überall aus den Felswänden unzählige kleine Wasserfälle Meter Tief hinunter stürzten, war es um uns ganz gesehen. Wir verloren unser Herz – hier in Neuseeland.
Ich kann es nicht in Worte fassen, wie unglaublich schön alles aussah und die Fotos können es nur zum Teil wieder geben!
Vielleicht hatten wir auch ein bisschen Glück – in der Gegend regnete es eigentlich so gut wie Immer! Heut schien die Sonne! Und trotzdem waren die Wassefälle gut gefühlt, da es die letzten zwei Wochen ununterbrochen geschüttet hatte.
Milford Sound gab also alles um uns zu gefallen! Und die Bootstour, die wir im übrigen 50 % Billiger auf Book.me gebucht hatten, war das Sahnehäubchen. 2 Stunden ging es durch den Fjord. Ganz nah an die Wasserfälle ran, so dass man das kalte Wasser spüren konnte.
Es war zwar ziemlich windig und frisch, doch wir waren dick eingepackt und hatten einen warmen Tee in der Hand. Und standen die 2 Stunden komplett an Deck und genossen diesen Moment.
Wir würden jedem Raten, der in Neuseeland ist, Milford Sound zu besuchen. Selbst mit Auto hin zu fahren und eine Bootstour zu machen.





Unzählige Touristen, die sich freuen eine Straße rauf und runter zu laufen. Radfahrer die den Berg besiegen wollen. Die Blitzbirnen. Und Anwohner – die wild hupend aus ihren Ausfahrten fahren, um nicht noch jemanden vor der eigenen Haustür zu verletzen.






Deswegen genossen wir den kleinen Strandmoment und die kleinen Pinguine wurden fast nebensächlich! Obwohl, nein eigentlich freuten wir uns immer, wenn einer seinen Weg aus dem Ozean an den Strand fand.
Am nächsten Tag erkundeten wir die Umgebung von Dunedin. Eigentlich wollten wir zwei Märkte besuchen, doch das Glück war an diesem Vormittag nicht ganz auf unserer Seite. Bei dem einen hatten wir uns im Tag geirrt, der andere machte um 12.30 zu. Und wir waren 5 min zu spät.









Und nach einer kurzen Wanderung, sahen wir einen Mann ganz aufgeregt rennen und die Kamera zücken. Da muss was sein! Auch wir flitzen los und hockten uns neben den Mann.
Nachdem er im Meer verschwunden war, zogen wir weiter. In der Hoffnung an der Küste noch mehr zu entdecken. Ein paar müde Seehunde sonnten sich und tausende Möwen flogen über unsere Köpfe. 


Doch es besitzt einen Dunkelraum, in welchem zwei Kiwis leben. Das Gehäge ist schon sehr groß – aber man bekommt die süßen Vögel auf jeden Fall zu Gesicht. Und hören kann man sie definitiv auch 😄









