Hanoi

Nachdem wir unsere Familien am Flughafen abgeholt hatten, riefen wir uns zwei „Grab“ Fahrer und machten uns auf dem Weg in die Altstadt.

Aus dem sicheren Auto, sahen nun alle zum ersten Mal den Vietnamesischen Verkehr. Und konnten es kaum glauben… Völlig Überladene Roller, scheinbar keine Regeln – alles fuhr Kreuz und Quer und ständig wurde gehupt!Aus dem Auto sah das alles noch ziemlich witzig aus – doch als es dann ans Aussteigen ging und wir mit unserem ganzen Gepäck einmal die Straße überqueren mussten, schlugen die Herzen das erste Mal wie wild.

Hier gibt es nämlich keine Ampeln. Und hier hält auch keiner an und lässt dich gehen. Nein, Nein. Hier muss man einfach drauf los laufen – ohne Angst! Die Roller und Autos fahren schon hupend um dich herum! Hört sich verrückt an – ist es auch! Aber es funktioniert!

Dann der erste Gang durch den langen, dunklen Flur. Ich hätte gern in die Köpfe der anderen hineingehorcht. Nach der langen und aufregenden Anreise, da sie fast den Flieger in Moskau verpasst hätten, nun dieser Flur. Das hier war definitiv kein schicker Pauschalurlaub. Hier wartet das Abenteuer… 😄

Das Haus und die Zimmer an sich waren sehr schön. Es war sauber, die Betten bequem und jeder hatte einen Ort für sich. So machten sich alle frisch und Alex und ich schnippelten Obst. Erstmal eine Kleinigkeit zum Frühstück.

Danach hatten wir eine Verabredung mit „Big“ – eine Vietnamesin, welche auch bei Servas Mitglied ist und uns Anbot, eine kleine Streetfoodtour zu machen. Wir trafen sie an unserem Haus und die fegte mit uns durch die vielen Gassen. Sie war wirklich kaum zu bremsen. Sie zeigte uns an jeder Ecke was anderes. Alex und ich – übersetzen und schauten immer, dass keines unser „Schäfchen“ verloren geht.Wir probierten Suppe, Frühlingsrollen und Gebackene Teigstückchen. Es schmeckte alles sehr gut, doch die Hygienischen Zustände sorgten auch für Große Augen. Doch hier ist es ganz normal auf der Straße zu kochen, abzuwaschen und auch zu essen.Nach knapp zwei Stunden waren alle wie erschlagen und wir verabschieden uns von unserer netten Begleitung. Es gab noch einen Kaffee. Und nach einer kleinen Pause, ein Besuch auf dem Nachtmarkt. Hier wurden die ersten Teile geshoppt.

Am Abend fielen wirklich alle müde ins Bett…

Die nächsten Tage in Hanoi, verbrachten wir in der Altstadt. Wir liefen um den See. Aßen hier und dort leckere Dinge. Tranken Kaffee, Cocktails und Bier.Natürlich gab es auch einen Ausflug an die bekannte Train Street… Wir alle wollten gern einen Zug ganz nah an den Häusern vorbei fahren sehen. Doch leider wurde diese Touristenattraktion seit 2 Monaten stark eingeschränkt und man darf nicht mehr auf den Gleisen lang gehen. Sicherheitsbeamte erlauben teilweise nicht mal zu den Lokalen an den Gleisen zu huschen. Leider der Untergang für viele Cafés dort…

Übrigens steckt auch in unserer Familie viel Abenteuerlust… Da die Züge nur morgens um 6 noch fahren, zog Alex mit einem Teil unserer Lieben los… und sie sahen wirklich zwei Züge! Ich musste leider das Bett hüten – seit Monaten war ich gesund! Und ausgerechnet nun haut mich eine Erkältung um…

Wir besuchten außerdem einen kleinen Tempel, mitten auf dem Hoan Kiem See, denn dort liegen zwei ausgestopfte Riesige Schildkröten. Die eine soll 400 Jahre alt geworden sein und der Legende nach ein magisches Schwert auf dem Seegrund bewacht haben.Nach der Kultur stand dann ein leckeres Abendessen an und wir feierten ein bisschen gemeinsam Heiligabend. Kleine Nettigkeiten wurden ausgetauscht und vor allem Alex und ich freuten uns riesig über all die Mitgebrachten Dinge. Sogar kleine Geschenke von Freunden erreichten uns und ließen unsere Weltenbummler Herzen höher schlagen. Ein Ausflug zu einer Alpakafarm in Deutschland wird uns sicherlich das Fernweh nehmen wenn wir zurück kommen. Und das Schwarzbrot, eine Deutsche Zeitung und leckere Karlsbonbons stillten unsere Sehnsüchte.Auch Creme, Schokolade und Seifen ließen unsere Herzen höher schlagen. Alles was wir „bestellt“ hatten nahmen wir mit einem großen Grinsen entgegen. Wir freuen uns mittlerweile über Kleinigkeiten. 😄Und dann waren unsere Tage in Hanoi auch schon vorbei und es war Zeit zu zehnt weiterzuziehen…

Besuch aus der Heimat

Die Nacht am Flughafen verging ziemlich schnell – wir waren auch fleißig. Tagebuch und Blogbeiträge schreiben. Fotos sortieren. Ausgaben in eine Tabelle tragen… zu tun gibt es wirklich immer etwas.Und so machten wir die Nacht durch und stiegen dann erschöpft in den ersten Flieger… erst ging es nach Auckland. Dann nach Hong Kong und nach einer kleinen Essenspause weiter nach Hanoi.

Unser erstes Asiatisches Land und der Ort indem wir in ein paar Tagen endlich wieder unsere Familien in den Arm nehmen würden.

Was wohl auch der einzige Grund war, warum wir wirklich in den Flieger gestiegen sind und nicht weiterhin in Neuseeland abhängen 😄

Vom Flughafen aus riefen wir uns ein Grab (quasi das Asiatische Uber) und fuhren direkt in die Altstadt Hanois. Und ins wahre Verkehrschaos. Meine Güte war hier was los? Und waren das da wirklich grad 4 Leute + ein Huhn auf einem Roller?

Ja!!! Und das sollte nur der Anfang einer verrückten Zeit werden. Doch nun wollten wir einfach erstmal heil in unser Zimmer und duschen. Nach 17 Stunden warten am Flughafen und weiteren 18 Stunden Flug war es Zeit zu duschen. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch in Neuseeland die letzte Woche über nur Katzenwäsche gab.

Kurz und knapp: wir stanken und wollten das endlich ändern!

Doch unser Hotel war überbelegt und wir wurden für eine Nacht in ein Hostel untergebracht. Hier hatten wir aber ein Zwei Bett Zimmer und eine eigene Dusche – zwar auf dem Balkon. Aber hey – wer kann schon sagen: ich hab mitten in Hanoi auf einem Balkon geduscht und nebenbei das Verkehrsaufkommen beobachtet? 😄Am nächsten Tag, ging es dann in unser wirkliches Zimmer und wir vermissten gleich den Balkon. Denn hier gab es leider nur eine Steinwand vor dem Fenster. Tag oder Nacht? War hier nicht zu erkennen.

Doch wir waren nun ganz nah, an dem Haus, was wir für uns und unsere Eltern für die ersten Tage gemietet hatten. Das war uns wichtig. Wir wollten die Lage schon mal checken. Die ersten Wege und Lokale testen, um unseren Eltern eine gute Zeit hier zu ermöglichen.

Pepper Lunch – sehr lecker!

20 Cent Bier an der Straße

Und so bestanden die nächsten Tage daraus. Alles abzulaufen. Verschiedenes Essen zu testen und ganz gespannt auf unsere Lieben zu warten. Versüßt wurde diese Zeit durch etliche Leckereien. Ob Butterbier im Harry Potter Café oder ein Lokal voll mit Klebezetteln. Wir probierten uns durch.Den Tag vor ihrer Anreise, bezogen wir dann das Stadthaus. Und machten uns Sorgen. Es war ein Hinterhaus. Um dort hin zu gelangen, mussten man durch einen langen, engen Flur. Der Geruch gewöhnungsbedürftig. Und jetzt wo alle wieder zu Hause sind, kann ich es ja auch sagen: die eine oder andere Ratte schien es hier auch ganz nett zu finden!

Der Gang…

Im Haus räumten wir erstmal alles um. Da wir keinen Gemeinschaftraum hatten, hielt unser Zimmer als Aufenthaltsraum her. Hier sollte es dann morgens ein Käffchen geben und Abends das eine oder andere Kaltgetränke.Wir dekorierten es Weihnachtlich. Verteilten kleine Betthupferl in jedem Zimmer und waren endlich bereit:

Erste Grüße aus der Heimat!

Der Wecker klingelte sehr früh. Mit dem Bus für 1.50 Euro ging es die Stunde zum Flughafen. Wir wollten lieber etwas eher da sein. Es sollte nichts schief gehen. Die Wartezeit verging allerdings sehr schnell und als die Durchsage kam, dass der Flug aus Moskau gelandet war, klopften unsere Herzen wie wild… Alex hielt Ausschau. Ich versteckte mich, bewaffnet mit Plakat und Luftballons. Wir wollten unsere Lieben doch ordentlich begrüßen.

Und dann kam Alex und meinte: „Ich hab sie gesehen!“ Zu erst fiel mir ein Stein vom Herzen. Sie sind da. Alles hat geklappt. Dann war ich eine Sekunde neidisch aus Alex – das er sie schon von weitem gesehen hat. Und dann kamen schon die ersten Tränen – gleich könnten wir sie umarmen 💚Die Zeit schien kaum zu vergehen… warum dauert das immer so lange bis man seinen Koffer hat? Wir stellten uns bereit. Luftballons. Plakat. Weihnachtsmützen. Ein Rucksack voll mit Getränken. An alles hatten wir gedacht. Und wir wollten nun endlich nach fast 6 Monaten unsere Familien fest in die Arme nehmen.

Und dann kamen sie wirklich aus der Tür… lachten uns an. Und hatten alle das gleiche Shirt an… „Das Abenteuer wartet“.

Mir fehlen immer noch ein bisschen die Worte…es ist schwer zu beschreiben, wie glücklich wir in diesem Moment waren und wie unglaublich gut es sich angefühlt hat, fest umarmt zu werden.

Es ist unglaublich schön, die kleine Schwester wieder im Arm zu haben. Ganz fest zu halten. Heimat zu riechen. Und zu sehen wie sehr sich alle freuen. Dieser Moment war etwas ganz besonderes für uns… ich denke für uns alle…

Flughafen Hanoi

Wir wussten schon vor unserer Weltreise – wir sind Familienmenschen. Wir lieben gesellige Runden und wir wussten schon vorher zu schätzen wie viele tolle Menschen wir in unserem Leben haben. Unsere Familie sind immer an unserer Seite gewesen. Egal was war. Wir haben viele großartige Freunde, mit denen wir unzählige schöne Momente erlebt haben.

Und trotzdem zog es uns in die Ferne. Weit weg von all dem was wir lieben…

Die Reise ist für uns ein Lebenstraum und jeder Moment, ob positiv oder negativ, hat uns weiter gebracht. Wir haben so viele neue Erfahrungen gesammelt und vor Glück gestrahlt.

Und trotzdem… dieser Moment war auf einer ganz anderen Liga… das Gefühl, einen kleinen Teil unser Familie nun für zwei Wochen bei uns zu haben, machte uns einfach unbeschreiblich glücklich…

Und ließ uns erahnen, wie es sein wird, nach einem Jahr zurück nach Hause zu kommen. In unsere Heimat… zu unseren Lieben. 💚 zu all den Dingen, die wir nach diesem Abenteuer noch tausendmal mehr zu schätzen wissen 💚

Vor 6 Monaten in Tegel…

Abschied aus Neuseeland

Nachdem wir auch diese Nacht wieder am Lake Pukaki verbracht hatten, war es nun Zeit Abschied zu nehmen, von diesem schönen See. Hier hatten wir uns so richtig wohl gefühlt. Doch leider neigt sich unsere Zeit in Neuseeland dem Ende entgegen…So machten wir uns auf den Weg zum Nahe gelegenen Lake Tekapo. Hier soll man Nachts einen wunderbaren Ausblick auf den Sternenhimmel haben. Diese Aussicht beeindruckte uns allerdings nicht so sehr. Bereits am Nahe gelegenen Lake Pukaki hatten wir schließlich immer einen wunderschönen Nachthimmel.Trotzdem hielten wir hier an, schauten uns eine kleine Kapelle an, die direkt am himmelblauen See steht und versuchten ein Bild ohne hunderte Asiaten zu machen. Gar nicht so leicht. Denn vor allem hier, halten im Minutentakt die Reisebusse. Kann man auch verstehen. Der Blick auf den See, mit der niedlichen Kirche und den wunderschönen Blumen, ist schon einzigartig.Natürlich machten auch wir ein paar Bilder im Lupinenfeld und das ganz ohne Heuschnupfen! Diese Reise ist nämlich vor allem für mich eine Wohltat – kein lästiges Nasenlaufen!Nach diesem Nachmittag machten wir uns weiter in Richtung Castel Hill. Vor zwei Wochen waren wir hier nämlich schon mal lang gegefahren. Leider im strömenden Regen. Deswegen wollten wir noch mal an unserem letzten Tag versuchen, dort ein wenig zu wandern.Wir verbrachten die Nacht auf einem kleinen Freecamp, feierten noch den 4. Advent und fuhren die letzten Kilometer am nächsten Morgen.Das Wetter war sehr wechselhaft. Oft regnete es. Doch als wir an unserem Ziel ankamen, hatten wir Glück. Der Himmel war zwar grau. Aber keine Tropfen.Castel Hill erinnert mit seinen vielen Gesteinsbrocken an eine alte Burg und lädt Kletterer aus aller Welt zu Abenteuer ein. Aber auch ohne professionelle Ausrüstung kann man hier entlang wandern, auf ein paar große Steine klettern und die Aussicht genießen. Wenn man in der Nähe von Christchurch unterwegs ist, definitiv ein schöner Ort.Gleich in der Nähe befindet sich auch ein zweiter Wanderweg, welcher zu einer Höhle führt. Dafür war Alex natürlich gleich Feuer und Flamme. Doch auf Grund der starken Regenfälle in dieser Region, war das Wasser mächtig hoch. Viele Warnschilder machten außerdem deutlich, dass man ohne Sicherheitsausrüstung wie Helm und spezielle Kleidung nicht in die Höhle wandern sollte.

Doch Alex in seiner Entdeckerlust zu bremsen ist manchmal sehr schwer. Und meine Angst zu überwinden, ebenfalls. Da prallen schon mal kleine Welten aufeinander. Und das führte in diesem Fall zu einem Streit…Jaaaa – es ist nicht 24\7 – rosa roter Sonnenschein bei uns. In seltenen Fällen, verstehen wir uns gegenseitig auch mal nicht. Und brauchen ein paar Minuten Abstand. Und nachdem Alex zu mir sagte „Bist du denn gar nicht Abenteuerlustig?“ – Brauchte ich ein paar Momente allein! Denn ich fühlte mich gekränkt! Ich fühlte mich unverstanden. Alex sich gebremst.

Da tat uns beiden ein Moment allein sein – mal ganz gut. So wanderte ich in die eine Richtung des kurzen Rundweges zurück zum Auto. Alex in die andere. Durchatmen! Braucht man halt auch mal.Eine Weile später – sprachen wir darüber. Denn auch dafür gibt es einfach keine Andere Lösung. Wir haben hier nun mal nur uns. Und irgendwann muss man einfach reden und eine Lösung finden. Denn den Luxus, wie in diesem Moment – das jeder in eine andere Richtung gehen kann, haben wir sonst eigentlich nicht! 😄 Da ist Zusammenhalt das Wichtigste!Am Abend war alles wieder vergessen und trotzdem blicken wir traurig drein…

Es war nämlich die letzte Nacht in unserer Molly. Zeit Abschied zu nehmen, obwohl wir es so genossen hatten, wieder im Van unterwegs zu sein. Neuseeland ist ein bezauberndes Land und wir lassen einen kleinen Teil unseres Herzens hier… wir kuschelten uns ein. Hörten die Regentropfen auf das Dach prasseln und dachten an die vielen schönen Momente des letzten Monats… unzählige Strände, ganz viele tolle Menschen und neue Freunde, atemberaubende Natur, frische Luft, lecker Vanfood, Wasserfälle und Tiere…

Mit einem Lächeln schliefen wir ein, trotz dem kleinen Abschiedsschmerz…

Am letzen Morgen war dann wieder die Realität da – wir mussten um 13 Uhr den Bus abgeben, Sauber. Also hieß es packen. Alles irgendwie in die Rucksäcke rein. Dann ein letztes Mal Nudeln kochen – denn wir würden nach der Abgabe 17 Stunde am Flughafen warten. Das macht hungrig und wir wollten nicht teueres Flughafen Essen kaufen. Zur Post mussten wir auch noch, die letzten Karten wegbringen. Dann das Schmutzwasser ausleeren. Und dann nahmen wir Abschied von Molly.

Und standen wieder wie die Packesel da 😄, in letzter Zeit hatte sich so einiges Angesammelt.Am Flughafen hieß es deswegen: hin und her packen, bis beide Rucksäcke knapp unter 23 Kilo waren. Über das Handgepäck sprechen wir lieber nicht 🙈 da hatten wir mittlerweile jeder zwei Taschen, die wir irgendwie durch mogeln mussten…

Mount Cook & Lake Pukaki

Puh, Roys Peak lag uns doch noch ganz schön in den Knochen. Ich hatte mir an dem Tag natürlich die Hacken wieder auf gescheuert und das brannte.Der Lake Pukaki ist so ja schon wunderschön aber heute scheint einfach mal die Sonne und keine Wolke ist zu sehen und alles wirkt gleich noch besser. Eigentlich wollten wir heute gleich wieder eine Wanderung auf den Mount Cook machen. Da das Wetter und unser Campingplatz jedoch so was von traumhaft waren entschieden wir uns kurzer Hand einen entspannten Tag einzulegen.Also pennten wir erstmal ordentlich aus und entspannten in der Sonne, und war uns zu heiß – gingen wir uns im eiskalten See abkühlen. Es war einfach nur herrlich und das ganze immer mit Blick auf die Bergkette und den Mount Cook. Wir genossen es einfach. Spielten Schiffe versenken und schliefen am Abend glücklich und entspannt ein…

Guten Morgen guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein…denkste…es regnet. Dabei wollten wir doch heute einen 4h Track laufen. Naja mal schauen vielleicht verbessert sich das Wetter ja noch. Also sind wir erstmal die halbe Stunde zum Mount Cook Village gefahren und warteten dort auf besseres Wetter, vergebens.Plötzlich schrieben uns Senta und Chris, ob wir schon los sind wandern. Die beiden sind auch ein junges Pärchen, welche wir über Instagram kennengelernt haben. Ursprünglich wollten wir uns schon nach dem Tongario Alpin Crossing Track treffen. Da wir nach dem Track jedoch sowas von kaputt waren, hatten wir damals unser Treffen abgesagt. Heute sollte es aber soweit sein, da es eh die ganze Zeit nur schüttete und wir nur im Auto saßen und warteten. Spontan entschieden wir uns in einem Restaurant zu treffen. Die beiden waren nämlich zur selben Zeit im selben Ort und warteten eigentlich auch nur auf besseres Wetter. Gesagt getan trafen wir uns im nächsten Restaurant. Immer wieder ein tolles Erlebnis Gleichgesinnte auf der Reise zu treffen und sich ein wenig aus zu tauschen.

Wir erzählten übers Reisen, Gott und die Welt. Die Zeit verging wie im Flug und Ratz Fatz saßen wir einfach mal 6h in Restaurant und quatschten. Und siehe da, es hörte auf zu regnen. Wir entschlossen, gemeinsam eine kleine Wanderung zu unternehmen, um nicht den ganzen Tag nur rum zu hocken. So wanderten wir einen halbstündigen Track, mit Blick auf den Tasman Gletscher und den Mount Cook. Wunderschön dieser Ausblick, diese Berge mit ihren weißen Mützen sind schon was besonderes und wir mitten drin. So endete Tag mit einem Abschied, doch wer weiß vielleicht sollten sich unsere Wege ja noch mal kreuzen. Denn mit den beiden haben wir uns wirklich sehr gut verstanden und würden uns freuen sie auch wieder zu treffen.Das es mittlerweile halb 9 war, wollten wir in der Nähe vom Mount Cook irgendwo schwarz campen, denn der nächste offizielle Freecamp war eine halbe Stunde entfernt. Es wurde auch schon dunkel und am nächsten Tag wollten wir wieder früh hoch um den nächsten Wanderversuch zu starten. Also musste schnell ein passender Platz her. Unser Plan war es irgendwo an der Straße über Nacht zu stehen, denn hier waren zahlreiche Buchten wo man hätte stehen können. Als wir ein vermeidlich ruhiges Plätzchen gefunden haben, machten wir uns schnell Bettfertig. Doch dann wurde wie wild gehupft. Das erste und zwei mal dachten wir uns noch nichts weiter bei, als dann aber der dritte und vierte hupte, fühlten wir uns unwohl und entschieden doch noch die halbe Stunde weiter zu fahren. Wahrscheinlich wollten die Einheimischen nicht das wir dort stehen…Naja nun gut, dann müssen wir den Weg morgen früh halt doch nochmal fahren.Am nächsten Morgen mussten wir so also wieder zurück ins Mount Cook Village fahren, da von dort die Wanderwege starten. Auf der Hälfte des Weges, sah ich dann wie die Tankanzeige sich immer mehr verabschiedete. Ich dachte mir, dass schaffen wir schon und fuhr weiter. Maria erzählte ich erstmal nichts von der drohenden Misere. Kein Ende in Sicht und mittlerweile leuchtet die Tankanzeige schon. Naja nun sind wir auch eh bald da, also ging es weiter des Weges. Plötzlich blinkte es, oh shit, meinte ich nur. Maria fragte ganz aufgeregt was ist los? Ach nichts, antwortete ich. Sie glaubte mir natürlich nicht und hakte nach. „Der Tank ist so gut wie leer.“ Problem – im Mount Cook Village gibt es keine Tankstelle. Wir standen nun zwar auf dem Parkplatz zu Wanderung. Mussten aber nachher noch 60 km zurück fahren um zur nächsten Tankstelle zu kommen.

Maria war erstmal total aufgelöst, da sie nur daran denken musste wie wir stehen bleiben können, doch ändern können wir es eh nicht. Erstmal gehen wir wandern und dann sehen wir weiter, sagte ich.

Und siehe da wer steht nur zwei Autos vor uns? Genau, Senta und Chris. Wir freuten uns die beiden zu sehen und erzählten gleich von unserem Problem. Chris schlug uns sofort vor, dass sie mit uns mit ihrem Auto bis zur nächsten Tankstelle begleiten würden. Falls wir stehen bleiben würden, könnte er mich dann zur Tankstelle bringen und wieder zum Camper. Was für ein Glück! Und wie unglaublich nett.Gemeinsam ging es für uns dann auch den Hooker Valley Track entlang. Mit von der Partie war noch Debby, eine allein reisende junge Frau, die Senta und Chris in ihrer Unterkunft kennengelernt haben. So waren wir dann ein Fünfer Gespann und zogen gemeinsam los. Für den Track waren ca. 3h für Hin- und Rückweg angegeben. Wir benötigten jedoch 5h, weil wir soviel gequatscht und getrödelt haben.Der Track führte uns über 3 Hängebrücken mit Blick auf den Mount Cook. Am Ende kann man dann einen wundervollen Blick auf einen Gletscher genießen. Doch auch hier waren wieder viele viele Menschen unterwegs, die die Natur bewundern wollten. Der Track ist nämlich aufgrund seiner leichten Beschaffenheit ein beliebtes Ziel für Jung und Alt.

Übrigens ist der Mount Cook der Höchste Berg in Neuseeland und hier trainierte Sir Edmund Hillary für seinen Aufstieg auf den Mount Everest. Und das mit Erfolg – ihm gelang es als ersten Mensch, den riesigen Berg zu erklimmen. Doch auch der Mount Cook ist nicht ohne – nach wir vor, gibt es hier Vermisste Wanderer. Deswegen genossen wir nur den Blick von unten.

Als wir wieder an Parkplatz waren, verabschiedeten wir uns von Debby. Denn unser Ziel war nun die nächste Tankstelle. Wir fuhren vor, Chris und Santa hinter uns. Die Fahrt war ziemlich aufregend, denn jeden Moment hätten wir stehen bleiben können. Laut Tankanzeige war kein Tropfen Benzin mehr im Tank aber wir fuhren noch. Bis wir dann die rettende Tankstelle erreichten und wir die teuerste Benzinrechnung des ganzen Monats hatten. Zum Glück waren zur Sicherheit Santa und Chris hinter uns, ohne sie wäre das ganze noch aufregender, als so schon, gewesen. Vielen Dank nochmals für die tolle Eskorte.Für den Rest des Tages hieß es dann nur noch einkaufen, Wäsche waschen… Das bisschen Haushalt halt…

Roy Peak Wanderung

Es ist wirklich unvorstellbar wie lange der Adrenalinkick nach einem Bungee Jump anhält. Noch stundenlang danach pumpten unsere Herzen und wir fühlten uns ehrlich „unglaublich geil“ 😄 Ich hätte Bäume ausreißen können, einfach weil ich mich selbst so cool fand 😄

Deswegen fiel mir an diesem Abend auch das einschlafen schwer – ich musste mich einfach selbst noch feiern!

Ein Fehler – denn um kurz vor 3 Uhr morgens klingelte der Wecker. Denn ein Abenteuer reicht uns ja nicht aus. Und so standen wir wirklich mitten in der Nacht auf um Wandern zu gehen.

In dem Moment als ich meine Augen öffnete, dachte ich auch noch – so doof ist kein anderer Mensch. Doch denkste – kaum aus dem Van gekrochen (wir hatten vorsorglich gleich auf dem Parkplatz vom Wanderweg geschlafen), war auch schon die Hölle los.

Und die ersten Taschenlampen Lichter leuchteten gefühlt schon ganz oben auf dem Berg. Bitte wann sind die los?

Nun gut – Alex kannte wie immer kein Erbamen und so kam es, dass wir bereits 15 Minuten nachdem unser Wecker geklingelt hatte, den Wanderweg hoch marschierten. Da fast Vollmond war, brauchten wir nicht mal Taschenlampen. Es war hell genug um zu sehen wo man hin läuft und der Weg war gut ausgebaut.

Der Roys Peak Track ist nämlich eine der beliebtesten Tageswanderungen auf der Neuseeländischen Südinsel. Und anscheinend auch der Renner für Mondschein Wanderer.

Der Weg führt von Anfang an nur steil Bergauf und man kommt schnell ins Schwitzen. Und so bleibt es eigentlich auch die nächsten 3 Stunden.

Wir wurden einige Male Überholt – ich gehöre einfach zum Team „Langsam den Berg hoch“. Doch ich möchte betonen – ich schaffe es wenigstens nach oben. Viele die an uns vorbei gesprintet sind, holten wir irgendwann wieder ein und sahen sie nicht auf dem Gipfel! Beim Gipfel übrigens, dachte ich ja die ganze Zeit, da steht ein Gipfelkreuz. Aber nein. War nur ein Mast. Dabei wollte ich so gern mal ein Gipfelkreuz anfassen. Hier musste dann halt der Mast her halten!Als es langsam heller wurde, konnte man immer mehr von der unglaublichen Natur sehen- die Aussicht war wirklich toll. Und auch wenn ich mich zwischendurch immer mal wieder zurück ins warme Bett träumte und dachte wie nett doch noch ein Weihnachtsfilm und Plätzchen wären – die Aussicht riss einfach alles raus! Mit Blick auf den See frühstückten wir und mussten uns erstmal umziehen. Sobald man stehen blieb – wurde es nämlich super kalt. Der Wind pustete uns um die Ohren. Also mussten die verschwitzen Shirts schnell aus und neue an, sowie die kuschligen Jacken drüber.

Vom Sonnenaufgang konnte man leider nicht ganz so viel sehen. Die Wolken waren in dem Moment davor. Doch viel Platz für Enttäuschung war nicht – den der Blick über das Land war trotzdem wunderschön. Als wir ganz oben angekommen waren – hatten wir sogar das Glück – die Aussicht einen Moment für uns ganz allein zu haben. Und wir waren einfach Glücklich und Stolz morgens um 7 auf 1600 Höhenmeter zu stehen. Beim Abstieg machten wir noch einige Fotos – unter anderem an einem berühmten Instagram Foto Stop – was wir bis dahin gar nicht wussten. Aber hier stehen die Wanderer Teilweise 1 Stunde an um ein Bild zu machen. Wir mussten nur ganz kurz warten / definitiv ein Vorteil des frühen Aufstehens. Wir unterhielten uns mit den anderen Wanderern nett und machten gegenseitig Bilder.

Dann ging es zum Abstieg wieder runter und immer mehr Menschen kamen uns entgegen. Und hier geschah es wieder, wir wurden erkannt und gefragt, ob wir nicht „Das Abenteuer wartet“ sind – wir freuten uns wieder sehr! Quatschen eine Weile und erfuhren, dass die Straße zu den Gletschern durch einen Erdrutsch aufgrund des Regens gesperrt ist. Puh, zum Glück hatten wir unsere Route geändert. Leider hieß das nun auch, keine Gletscher. Aber lieber so, als wie die beiden, 4 Tage in einem Dorf fest sitzen. Danach machten wir noch eine Pause und genossen ein Bier – war ja nach 10 und wir waren schließlich schon 7 Stunden in Aktion.

Und danach ging es aber schneller runter – mittlerweile war es nämlich brechend voll. Menschenmassen schnauften in der Sonne den Berg hoch.

Und wir genossen es – runter zu laufen und alle anzulächeln, 😄weil wir hatten es ja schon geschafft 😉

Ein Sprung in die Tiefe – Bungee Jump in Queenstown

Heute fahren wir nach Queenstown – Baby. Warum ich mich so freue? Weil ich mich schon von Anfang an unserer Reise auf Queenstown hingefiebert habe. Warum? Weil ich hier unbedingt einen Bungeesprung machen will. Schon vor unserer Reise habe ich mir gewünscht, dass irgendwann mal zu machen.

Als gut zuhörende Frau, ist das an Maria natürlich nicht vorbei gegangen und so hat sie mir zu meinem 30 Geburtstag einen Tandemsprung in Queenstown geschenkt. Es überraschte mich, dass Maria mit mir zusammen springen will. Aber Sie meinte, wenn ich alleine springen würde und mir etwas passiert, würde sie oben stehen, zu sehen müssen und wäre dann ganz alleine. Also entschloss sie sich lieber mit mir springen zu wollen. Deswegen also der Tandemsprung.Ich dachte mir, naja gut, wenn sie das unbedingt machen möchte. Tief im inneren habe ich mir aber schon gedacht, dass sie eh nicht springt und das ganze abbrechen wird.

In Queenstown mussten wir dann auch erstmal wieder tanken. Die Legendäre Brücke wo angeblich der Kommerzielle Bungee Sprung erfunden wurde, befindet sich etwas außerhalb von Queenstown. Eigentlich dachte ich, wir fahren einfach mal gucken und würden uns entscheiden wann wir springen wollen. Aber Maria meinte, wenn dann springen wir gleich. Darauf war ich nicht gefasst, denn ich hatte mich auf morgen oder so eingestellt.

Auf der Fahrt zur Brücke war Maria ganz still, dass heißt sie war mega aufgeregt. Am Center angekommen, stellte sich heraus das ein Tandemsprung nicht möglich sei, weil es die letzten Tage so viel geregnet hatte, dass der Fluss jetzt zu viel Wasser führt. Und man wird auch nur am Oberkörper festgeschnallt. Deshalb ist ein Tandemsprung nicht möglich.

Nun gut, für mich war eh klar ich springe – mit oder ohne Maria. Aber für Maria war das erstmal eine Enttäuschung, denn hatte sie doch jedem groß und breit erzählt das sie springen wolle. Sie brauchte erstmal eine kurze Bedenkpause. Wir gingen raus und schauten uns die Springer von der Brücke an.

Manche schrien um ihr Leben, manche machten ein auf super cool. Ich machte ein paar Bilder von einer unteren Beobachtungsplattform. Plötzlich rief mich Maria zu ihr und meinte: „Scheiß drauf, wir ziehen das JETZT durch“

Okay!!! Und dann ging alles ganz schnell. Ales wir die Tickets gekauft hatten, standen wir auch schon im nächsten Moment beim Personal auf der Brücke. Sie waren uns beim anlegen der Gurte behilflich und alle schauten locker flockig und Obercool, ohne eine Mine zu verziehen. Als wenn das hier pille palle wäre und nichts besonderes. Dabei schlugen unsere Herzen bereits heftig!

Maria wollte unbedingt vor mir springen, mein Gott war sie aufgeregt. Sie hatte nur noch einen Tunnelblick. Als sie dann auf der Sprungplattform war, stand ich an der Seite, schaute ihr zu und machte ein paar Aufnahmen von ihr.

Und dann hieß es 5, 4, 3, 2, …Maria schrie… sie schrie als wenn sie einer abstechen will. 😄Aber diese verrückte Muschel ist doch tatsächlich gesprungen, dass hätte ich nie für möglich gehalten! Und dann noch alleine – der Knaller!!!Da war ich schon stolz auf sie. Als ich sie begrüßte und sie fragte wie es war :!lachte und weinte sie gleichzeitig und konnte garnicht genau sagen wie sie es fand! Völliges Gefühlschaos.

Und nun war ich an der Reihe… Plötzlich fand ich mich auf der Sprungplattform wieder. Als ich nach unten schaute wurde mir ganz anders… Mir gingen Gedanken durch den Kopf wie:

„Oh man willst du das wirklich durch ziehen?“

„Verdammt ein zurück gibt es nicht mehr, du willst ja aber auch springen!“

„Maria ist gesprungen, dann schaffst du das auch.“

Das lässige Personal erklärte mir noch einmal alles: Kamera hier, Kamera da, einmal Lächeln und winken und dann hieß es

5, 4, 3, 2 …Geronimoooo, ich schrie alles zusammen.

Das war der Hammer, wie ein Adler stieg ich empor und breitete meine Flügel aus.

Nur leider war alles viel viel zu schnell vorbei. Aber es war der Wahnsinn, diese Aufregung, die Angst vor dem Sprung zu spüren. Während des Sprunges die Schwerelosigkeit zu spüren und dann danach dieses Gefühl der Unbesiegbarkeit, dass man alles schaffen kann.

Maria und ich waren super glücklich das wir das gemacht haben. Und vor allem extrem stolz.

Nach diesem Adrenalin Kick erkundeten wir die Stadt etwas. Denn wir wollten zur berühmten Ferburger Bude. Diese Burger Bude ist mittlerweile zu einem richtigen Hype geworden, den wir unbedingt spüren und probieren wollten. Die Burger Bude war schnell gefunden – ist auch bei den Menschenmassen nicht zu übersehen!

Wir bestellten uns eine Cola, ein Bier, zwei Burger und einmal Curlyfries. Cola und Bier bekamen wir gleich, dass Bier durfte ich aber leider nicht mit auf die Straße nehmen, da in Neuseeland der Alkohol Konsum außerhalb von Gaststätten nicht gestattet ist.

Nun gut so versüßten wir uns die Wartezeit mit unseren Getränken. Als wir an der Reihe waren, schnappten wir unseren Burgerbeutel und nichts wie weg. Denn die Burgerbude war brechend voll und wir wollten unsere Burger viel lieber entspannt genießen. Zwei Straßen weiter gab es einen kleinen Park, wo in der Mitte ein kleiner Bach durch floss. Hier konnte man ganz entspannt sitzen, wenn einem grade die Enten nicht nerven würden.

Oh man waren wir voll gefuttert. Wenn man in Queenstown ist, können wir Ferburger wirklich empfehlen. Neben der Burgerbude gibt es noch ein Eis und Bäckerladen von der gleichen Kette.

Zum Abschluss schlenderten wir noch ein wenig durch die Straßen, Gassen und schauten mal hin und wieder in das eine oder andere Geschäft. Ein Örtchen wo man auch mal ein oder zwei Nächte verbringen könnte. Uns hat das kleine Städtchen wirklich gefallen. Nur leider mussten wir nun weiter, da wir noch einiges sehen wollten und uns die Zeit davon rennen würde.

Tunnel Beach & Milford Sound

Nachdem wir die Nacht, Van an Van, mit Silke und Alex verbracht hatten, entschieden wir gemeinsam noch zum Tunnel Beach zu Düsen.

Schnell wurden in Dunedin noch die Alltäglichen Dinge wie einkaufen und tanken erledigt und dann ging es los.

Der Wetterbericht sagte Regen an, doch es sah noch relativ stabil aus. Der Weg führte steil Bergab und bot bereits einen unglaublichen Ausblick auf die rauen Klippen und die Küste. Nach 20 Minuten erreichten wir den berühmten Tunnel, der durch Hand in einen riesigen Felsen geschlagen wurde um zu einer versteckten Bucht zu führen. Warum das Ganze?

Na um einen privaten Strand, geschützt von fremden Blicken zu haben! Ist doch klar 😄Wir wagten den Weg durch den Tunnel und fanden uns an einer kleinen Badebucht wieder. Geschützt vom Wind kann man es sich auf den vielen großen Steinen bequem machen und die Sonne genießen. So machte es auch eine kleine Robbe während wir da waren und sie war natürlich das Highlight der Touristen. Gekonnt legte sie sich auch in Pose!Langsam wurde es dann aber doch dunkler und wir entschieden uns auf den Rückweg zu machen. Zwecklos. Wir schafften es natürlich nicht trocken zum Bus – es fing nämlich wie aus Eimern an zu schütten und den steilen Berg hoch zu rennen, war gefühlt schlimmer als eine 20 km Wanderung!Als es kurz danach wieder aufhörte, wurden wir von Alex und Silke auf einen warmen Tee eingeladen. Und so flatterten unsere nassen Sachen im Wind und wir ließen uns Kuchen, Tee und Schoki schmecken.

Und weil Alex und Silke, uns erzählten, dass ihr nächstes Ziel Milford Sound sei und das Wetter dort besser als hier sein soll, entschieden Alex und ich ganz spontan, dass wir die beiden dort hin noch begleiten.

Also fuhren wir einmal quer durchs Land…

Wieder an die Westküste Neuseelands. Unsere Wegen trennten sich während der Fahrt, doch in Te Anau waren wir wieder vereint. Und die Suche nach einem Stellplatz gestalltete sich schwierig! Den ganzen Abend suchten wir eine Stelle an der wir für eine Nacht kostenlos stehen können. Doch es war einfach unmöglich und so fanden wir uns Nachts um 12 auf einer Campside wieder. Hier sollte man 15 Doller pro Person in einen Umschlag packen und in einen Kasten stecken.Wir hatten es aber zum einen nicht passend und zum anderen sahen wir es nicht ganz ein – für ein paar Stunden hier nun 30 Doller zu zahlen. Und so gingen wir einfach Schlafen. Um kurz vor 6 klingelte dann bereits der Wecker und wir verließen den Platz.

Unser Weg führte uns erstmal wieder nach Te Anau zurück. Wir mussten noch tanken und uns ein bisschen frisch machen. Und da wir ja ehrlich sein wollen: Wir huschten morgens um 6 auf einen Campingplatz und nutzen dort für ein paar Minuten die Warme Dusche. Und was sollen wir sagen? Auch wenn es ein bisschen illegal war – es war Mega mal wieder nach Wochen heiß zu duschen. Denn in letzter Zeit gab es nur kaltes Wasser.

Nun gut – jetzt reicht es aber auch mit „durch mogeln“ – wir verabredeten uns noch einmal mit Alex und Silke an einem Café in Te Anau. Sie wurden nämlich um kurz nach 7 geweckt und mussten 30 Doller auf dem Parkplatz zahlen. Glück gehabt.

In Te Anau gibt es ein Café, welches unzählige Lamas hat. Und man kann sie füttern. Der Erlös kommt dem Gebiet zu Gute und das waren die besten 3 Doller in meinem Leben! War das süüüß! Die kleinen Schnauzen auf meiner Hand. Ich bin fast geschmolzen!Doch irgendwann ist auch mal so ein Lama satt und wir fuhren nun endlich in Richtung unseres eigentlichen Ziels:

Milford Sound – die wohl berühmteste Fjordlandschaft und ein unvorstellbares Naturschauspiel.120 km führt die Straße zum Hafen und 100 km davon kommt man aus dem Staunen nicht raus.Zwischendurch gibt es zum Glück immer wieder Parkplätze zum Anhalten. Und gefühlt taten wir das auch an jedem. Den Überall sah es anders aus. Grüne Wiesen, Vögel, Spiegel glatte Seen, die Berge und Wasserfälle ohne Ende. Wir waren hin und weg. Und verliebten uns von Sekunde zu Sekunde mehr.Und als wir dann durch einen gewaltigen Tunnel fuhren und überall aus den Felswänden unzählige kleine Wasserfälle Meter Tief hinunter stürzten, war es um uns ganz gesehen. Wir verloren unser Herz – hier in Neuseeland.Ich kann es nicht in Worte fassen, wie unglaublich schön alles aussah und die Fotos können es nur zum Teil wieder geben!Vielleicht hatten wir auch ein bisschen Glück – in der Gegend regnete es eigentlich so gut wie Immer! Heut schien die Sonne! Und trotzdem waren die Wassefälle gut gefühlt, da es die letzten zwei Wochen ununterbrochen geschüttet hatte.Milford Sound gab also alles um uns zu gefallen! Und die Bootstour, die wir im übrigen 50 % Billiger auf Book.me gebucht hatten, war das Sahnehäubchen. 2 Stunden ging es durch den Fjord. Ganz nah an die Wasserfälle ran, so dass man das kalte Wasser spüren konnte.Es war zwar ziemlich windig und frisch, doch wir waren dick eingepackt und hatten einen warmen Tee in der Hand. Und standen die 2 Stunden komplett an Deck und genossen diesen Moment.Wir würden jedem Raten, der in Neuseeland ist, Milford Sound zu besuchen. Selbst mit Auto hin zu fahren und eine Bootstour zu machen.

Denn wir wissen zu 100 % – das werdet ihr, genauso wie wir – niemals wieder vergessen!

Dunedin & verlassene Strände

Okay, auch heute haben wir irgendwie etwas komisches vor!

Wir fahren uns eine Straße anschauen! Hört sich doof an! Jaja! Aber diese Straße hat eine Steigung von 35 % und ist somit die steilste Straße der Welt! Noch vor San Francisco!

Da wollten wir natürlich mal hoch laufen. Zu verfehlen ist es auf jeden Fall nicht. Denn obwohl alles auf den ersten Blick nach normalen Wohnviertel aussieht, machen einem die vielen Touristen schnell klar – in welche Richtung man muss.

Und da ist sie dann: die Baldwin Street!

Wir stellten Molly ab – und liefen nach oben! Als nicht autorisierte Person, darf man hier nämlich auch nicht hoch fahren. Eigentlich! Hält natürlich nicht alle Blitzbirnen ab, ihren Mietcamper unter lautem Gedröhne die Straße hoch zu Hämmern und alle zu nerven!

Aber nun gut – oben angekommen, machten wir natürlich auch ein paar obligatorische Bilder und genossen das Schauspiel! Unzählige Touristen, die sich freuen eine Straße rauf und runter zu laufen. Radfahrer die den Berg besiegen wollen. Die Blitzbirnen. Und Anwohner – die wild hupend aus ihren Ausfahrten fahren, um nicht noch jemanden vor der eigenen Haustür zu verletzen.

Nachdem wir genug hatten, schnappten wir Molly und machten uns auf den Weg auf eine kleine Halbinsel bei Dunedin. Dort wollten wir zum Sandfly Beach und heut Abend etwas ganz besonderes beobachten…

Wir parkten, schnappten uns das nötigste und liefen zwischen tausenden gelben Blüten eine Sanddüne hinunter. Im Hintergrund bereits das blaue Meer und die weißen Wellen. Wie wunderschön.

Am Strand angekommen, war noch ziemlich wenig los. Wir schlenderten die Bucht einmal entlang und entdeckten auch hier wieder ein paar dicke Seelöwen im Sand. Mittlerweile haben wir so viel gesehen – aber spannend bleibt es trotzdem immer noch. Auch wenn sie ziemlich stinken!

Langsam wurde es Nachmittag und wir machten uns auf den Weg zurück zum Strandanfang. Dort suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen und Alex flitze noch einmal zum Van. Bier, Schoki und eine Decke holen. Denn nun hieß es warten. Langsam bekamen wir auch Gesellschaft und immer mehr Leute setzten sich in den warmen Sand. Der Strand macht im übrigen seinem Namen alle Ehre.

Der Wind pustet hier ordentlich und der Sand fliegt in alle Richtung. Den würden wir später noch überall in unserem Van wiederfinden!

Eine Dame mit Warnweste gesellte sich an den Strand und sprach nach und nach alle Touristen an. Auch zu uns kam sie und erklärte uns nett, worauf es nachher ankommt. Wir hörten aufmerksam zu und waren noch gespannter, ob wir heute Glück haben. Denn die nette Neuseeländerin sagte auch: manchmal sieht man leider nichts!

Doch was wollten wir eigentlich hier?

Der Strand ist Lebensraum für kleine Pinguine! Und wenn man Glück hat, kann man sie am Abend beobachten, wie sie aus dem Wasser nach Hause kommen und über eine Düne zu ihren Nestern verschwinden. Ab ca. 16 Uhr sollte man sich geduldig in den Sand setzen. Natürlich nicht in ihren Weg und auch unbedingt sitzen bleiben. Denn die kleine Vögel schauen vom Wasser aus, ob der Strand sicher ist. Und wenn da nun mal viele große Menschen stehen, kommen sie nicht raus. Also sitzen bleiben!

Wir warteten bestimmt zwei Stunden und mittlerweile waren sicherlich 20 Menschen da um zu warten. Und plötzlich sagte jemand laut:

Da kommt einer!

Und wirklich: in der Ferne kam ein frei lebender Pinguin aus dem Wasser gewatschelt und flitze zur Düne. Und 20 Menschen waren entzückt! 😄

So ein Pinguin strahlt irgendwie besonders viel Niedlichkeit aus! Und nun waren wir motiviert noch weiterhin zu warten. Die Zeit wurde uns auch durch aus versüßt!

Neben uns saß eine kleine Familie und ihr Babymädchen krabbelte neugierig durch den Sand direkt auf uns zu. Und wollte dann gar nicht mehr weg! Wir spielten ein bisschen und kamen währenddessen mit den Eltern ins Gespräch. Sie verbringen 2 Monate gemeinsame Elternzeit in Neuseeland. Reisen als Familie mit dem Camper durchs Land. Wir waren begeistert und unterhielten uns angeregt. Definitiv eine Sache, die auch uns später ein mal gefallen könnte…

Es war übrigens total schön, ein kleines Kind auf den Arm zu halten. Die kleine Händen… in solchen Momenten vermissen wir all unsere kleinen Freunde in Deutschland… so viele kleine Babys sind in der letzten Zeit in unserem

Freundeskreis zur Welt gekommen und wir würden gern alle mal wieder knuddeln!

Oder unsere Neffen so richtig fest abknutschen! 😄 (ob sie wollen oder nicht! 😄😉)

Deswegen genossen wir den kleinen Strandmoment und die kleinen Pinguine wurden fast nebensächlich! Obwohl, nein eigentlich freuten wir uns immer, wenn einer seinen Weg aus dem Ozean an den Strand fand.

Am Abend blieben wir einfach auf dem Parkplatz und schliefen dort. An vielen Plätzen in Neuseeland kann man Frei Campen. Das finden wir natürlich super! So können wir wenigstens ein bisschen sparen. Am nächsten Tag erkundeten wir die Umgebung von Dunedin. Eigentlich wollten wir zwei Märkte besuchen, doch das Glück war an diesem Vormittag nicht ganz auf unserer Seite. Bei dem einen hatten wir uns im Tag geirrt, der andere machte um 12.30 zu. Und wir waren 5 min zu spät.

So führte uns unser Weg wieder zu einem Strand. Wir mussten ein kleines Stück, vor bei an vielen Schafen, wandern. Und fanden uns dann an einem einsamen Traumstrand wieder. Neuseeland ist einfach ein unglaubliches Land! Und von Tag zu Tag verlieben wir uns mehr.

Die letzte Nacht in Dunedin verbrachten wir in sehr netter Gesellschaft. Wir hatten über die letzten Tage Kontakt mit Alex und Silke (die wir an der Fähre kennen gelernt hatten) gehalten. Wir verabredeten uns an einem Parkplatz direkt an der Strandpromenade und verbrachten einen ganz tollen Abend gemeinsam. Wir schnatterten bis spät in die Nacht, denn die beiden sind so wunderbar unterhaltsam. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und die beiden schenkten uns sogar ein bisschen Weihnachtsdekoration für unseren Bus. Wir freuten uns riesig – sowohl über die Deko, aber noch mehr so tolle neue Freunde gefunden zu haben! 💚

Steine, Strand und ein bisschen Glück…

Heut fahren wir uns Steine am Strand anschauen! Und jeder der jetzt denkt : „Dafür sind die beiden um die halbe Welt geflogen? Das hätten sie auch an unser schönen Ostsee machen können!“ – hat vielleicht ein bisschen Recht. Unsere Ostsee ist wirklich schön! Doch solche kreisrunden Steine wie die „Moeraki Boulders“ in Neuseeland gibt es einfach nirgends anders.

Also machten wir uns nach einer Nacht an einem schönen Strandparkplatz – an welchem wir wunderbar den Sonnenaufgang auf einer Couch direkt am Meer genossen hatten, auf den Weg zu den berühmten Steinen.

Vor 60 Millionen Jahren bildeten sich aus Kalkablagerungen auf dem Meeresboden die kugelrunden Steine, welche einen Umfang von bis zu 4 Meter haben. Nach und nach sank der Meeresspiegel und nun liegen die Steine frei zugänglich am Strand.

Täglich kommen Hunderte Schaulustige und machen lustige Erinnerungsfotos an den vielen Steinen. Und so standen auch wir nun da.

Und was sollen wir sagen? Auch wenn wir selbst auch erst skeptisch waren – hatten wir wirklich viel Spaß dort und genossen die völlig kostenlose „Attraktion“.

Nicht weit vom Strand entfernt, finden man den „Kakiki Point“ – und hier mussten wir einfach hin! Denn dieses Stück Küste ist die Heimat von Seelöwen und Pinguinen.

Neuseeland ist nämlich die Hochburg für Pinguin Arten. Nirgends auf der Welt, kann

man so viele Arten entdecken. Und nach einer kurzen Wanderung, sahen wir einen Mann ganz aufgeregt rennen und die Kamera zücken. Da muss was sein! Auch wir flitzen los und hockten uns neben den Mann.

Und dann war da dieser Moment:Wir sahen unseren ersten Pinguin in freien Natur!

Ein gutes Stück weg, doch wir konnten ihn sehen und beobachten wie er ins Meer watschelte. Oh mein Gott! War das cool!

Mittlerweile hatten wir schon einige tolle Tiere in freier Natur gesehen. Doch über diesen kleinen gelben Pinguin freuten wir uns einfach sehr!Nachdem er im Meer verschwunden war, zogen wir weiter. In der Hoffnung an der Küste noch mehr zu entdecken. Ein paar müde Seehunde sonnten sich und tausende Möwen flogen über unsere Köpfe.

Wir genossen die Aussicht auf einen ellenlangen Strand und … platsch!

Natürlich wurden wir von einer Möwen angekackt! So ein Mist!

Doch sollte das nicht Glück bringen?

Ja tut es – in der nächsten Stunde hatten wir gleich zwei Mal Glück! Zum einen kamen wir genau in dem Moment zurück, als der Pinguin wieder aus dem Wasser kam und konnten ihn noch mal sehen!

Und zum zweiten entdeckten wir auf unserer Weiterfahrt, durch Zufall einen Stellplatz direkt am Meer. Und wir hatten das Glück den letzten Platz zu bekommen. So konnten wir diese Nacht mit Meeresrauschen einschlafen und am nächsten Morgen, aus dem Bett, den schönsten Sonnenaufgang der Welt sehen…

Routenänderung – auf in den Osten!

Diese Nacht war kalt. Nass. Und ungemütlich. Draußen stürmte es. Und dicke Regentropfen fielen auf unsere Molly. Man wollte gar nicht unter der dicken Bettdecke hervor kommen. Denn im Van war alles Klamm…

Doch irgendwann muss jeder auf hören sich unter seiner Bettdecke zu verstecken und so starteten auch wir in den grauen Tag. Zuerst machten wir uns auf den Weg zu einer Wäscherei. Unsere Sachen waren immer noch nass von gestern und so nutzen wir den Trockner vor Ort. Das bisschen Haushalt muss auch immer mal gemacht werden.

Wir entschlossen uns nach Hokitika zu fahren und dort ein Kiwi Center zu besuchen. Denn es regnete nach wie vor und das war eine gute Indoor Alternative.

Das Center ist nicht sehr groß und an einigen Stellen ein bisschen in die Jahre gekommen. Doch es besitzt einen Dunkelraum, in welchem zwei Kiwis leben. Das Gehäge ist schon sehr groß – aber man bekommt die süßen Vögel auf jeden Fall zu Gesicht. Und hören kann man sie definitiv auch 😄

Fotos darf man eigentlich nicht machen. Die Nachtaktiven Kiwis mögen das Licht nicht. Am Ende kommt man aber ein Bild geschenkt und wir haben unsere Kamera auch im Nachtsmodus kurz genutzt und so ein kleines Bildchen machen können.

Neben diesem absoluten Highlight, kann man vor allem noch viele Fische betrachten. Bei der Aalfütterung darf man sogar helfen. Ziemlich cool, so einen großen Fisch zu füttern.

Ein Vergnügen für Kinder – und für Alex, war das Krebs „angeln“. Aus einem kleinen Teich kann man mit etwas Futter und einer Schnur versuchen einen kleinen Krebs zu fangen. Dann darf man ihn anschauen und wieder ins Wasser setzen. Und Alex hatte wirklich einen an der Schnur.

Stolz wie Bolle verließen wir den kleinen Indoor Zoo. Alex wegen seinem Fang. Ich mit meinem neuen Kiwi Buch! Ich freue mich jetzt schon, das all den Babys von unseren Freunden vorzulesen…

Da es immer noch regnete wie aus Eimern und auch der Wetterbericht für die komplette nächste Woche 100 % Regenwahrscheinlichkeit anzeigte, entschieden wir spontan unsere Route zu ändern. Wir wollten über den Arthur Pass nach Osten fahren. Dort sollte die Sonne scheinen. Das Lieben wir so am Vanlife – spontan woanders hin fahren zu können.

Gesagt getan. Wir fuhren einmal quer durchs Land und kamen am Abend bei Sonnenschein in Christchurch an. Was für eine Wohltat. Es stürmte zwar ein wenig, aber das war egal! Wie freuten uns einfach, dass es nicht regnete.

Das gute Wetter feierten wir am Abend mit Kartoffeln und Klopsen! Oh war das mal wieder lecker!

Am nächsten Tag erkundeten wir ein wenig Christchurch. Nach einem schweren Erdbeben 2011, baut die Stadt immer noch ihre Innenstadt wieder auf. Damals sind viele Menschen gestorben und unzählige Gebäude gingen kaputt. Das sieht man der sonst sehr schönen Stadt noch sehr an.

Wir schlenderten durch den Botanischen Garten und die Innenstadt. Alles ist gut zu Fuß zu erreichen und wir genossen die Sonne.

Als Mittagssnack gab es dann einen Reisball. Quasi Sushi auf die Hand. Eigentlich kochen wir hier immer selbst – da essen gehen ziemlich teuer ist. Aber Sushi kann man vergleichsweise günstig essen.

Nach einem Nachmittag in der Stadt – zog es uns aber trotzdem weiter. Wir wollten an der Ostküste weiter entlang fahren nach Dunedin. Da sich unsere Route spontan geändert hatte, mussten wir erstmal schauen, was wir noch schönes machen können und wo das nächste Abenteuer auf uns warten könnte…

PS. Wie sich übrigens eine Woche später raus stellten – hatten wir genau im Richtigen Moment die Westküste abgebrochen. Durch den vielen Regen, gab es ein paar Tage nach uns einen Erdrutsch und viele Touristen saßen Tagelang fest. Die Straße wurde komplett gesperrt und wird erst im Januar 2020 wieder repariert.