Cusco – eine Stadt zum verlieben!

Nachdem wir den ersten Tag fast nur geschlafen haben, da es unseren Bäuchen wieder nicht so gut ging, machten wir uns am Sonntag auf den Weg Cusco zu erkunden. Und wir verliebten uns gleich in die nicht zu große Stadt, mit ihren kleinen Gassen, alten Häusern und tollen Lokalen.

Leckere Schoki im Restaurant Yaku

Wir schlenderten über Märkte, ließen uns von einem tollen Guide über die unterschiedlichsten Aktivitäten in der Gegend beraten und trafen durch Zufall Helene & Shannon, von der Uyunitour. Wir verabredeten uns am nächsten Tag zum Abendessen und fielen Abends müde in unser Hostelbett. Das „Grasshoper“ steht allerdings eher als Synonym für „alle kiffen sich den ganzen Tag den Kopf weg“. Und so fühlten wir uns in unserem Zimmer, dass genau in der Kifferhöhle lag und nicht richtig zu schließen war, eher unwohl.

Wir besuchten in Cusco auch das Inkamuseum und tauchten ein bisschen in die Geschichte der Stadt ein.

Am Dienstag stand dann das erste Highlight an, wir machten uns morgens um 4 auf den Weg mit einer Tour zu den Rainbow Mountains. In einem kleinen Minibus fuhren wir eine ganze Weile raus aus der Stadt und hielten in einem kleinen Dorf zu einem leckeren Frühstücksbuffet. Gestärkt durch Pancakes und viel frischem Obst, fuhren wir eine Stunde lang die Berge hinauf und hielten an einem großen Parkplatz mit Blick auf einen gigantischen Gletscher. Ab nun war Fußmarsch angesagt. Da wir uns schon auf 4000 Höhenmeter befanden, war die Luft schon ziemlich knapp und der Kopf begann zu schmerzen. Ganz langsam und Schritt für Schritt ging es also los. Vor uns lagen 7 km und einige Höhenmeter. Alex sprang wieder umher wie ein junger Gott, ihm machte die Höhe einfach nichts aus. Ich kämpfte schon ein bisschen. Nach einer Weile trafen wir dann Helene & Shannon wieder. Die beiden hatten die Tour mit einer anderen Organisation gebucht und waren bereits auf dem Rückweg. Und schwärmten von der tollen Aussicht ganz oben. Also ging es weiter.

Nach einer kleinen Ewigkeit, erreichten wir dann endlich das Ziel. Und die Aussicht war so wunderschön. Ich musste mir ein paar Tränchen verdrücken. Ich war stolz dort oben zu stehen. Ich war glücklich Alex an meiner Seite zu haben. Und ich war beeindruckt von dieser wunderschönen Natur.

Wir genossen diesen Moment sehr, trotz der vielen anderen Menschen. Und entschieden nicht noch zum Red Vally zu hetzen, sondern lieber die Aussicht zu genießen. Wir machten viele Erinnerungsfotos und kuschelten mit Lamas.

Die Zeit verflog nur so und wir mussten uns langsam auf den Rückweg machen. Runter ging es ein Glück leichter und wir waren schneller unterwegs. Mit dem Minibus ging es wieder zum Restaurant und es gab ein leckeres Mittagsbuffet. So waren wir gestärkt für die Rückfahrt und fielen am Nachmittag erschöpft ins Bett.

Wir waren nicht allein dort! 😄

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