Mit klopfendem Herzen wachte ich an diesem Morgen auf… ein Traum würde heute wahr werden…
Da wir nichts zum Frühstücken hatten, hielten wir schnell bei Burger King und aßen einen Burger mit Ei. Dann parkten wir unser Auto am Metroparkplatz. Das soll zwar eigentlich nicht erlaubt sein. Aber 50 $ für den offiziellen Parkplatz war uns einfach zu fett.
Wir liefen ein kleines Stück zum Eingang. Dort mussten wir durch eine kleine Sicherheitskontrolle und dann konnten wir unsere Tickets kaufen. Beim Preis muss man schon kurz Schlucken.
Aber wir waren uns sicher – es würde sich lohnen dieses Geld auszugeben. Und besser habe ich mein Geburtstaggeld wirklich nicht anlegen können.
Kurz vor 10 öffneten sich dann die Tore und wir konnten schon einmal ein kleines Stück in den Park hineingehen. Dann wurde man gefragt, ob man heut etwas besonderes feiert und da diese Reise ja quasi unsere Hochzeitsreise ist, bekamen wir einen Button mit „Just Married“ geschenkt.
Und dann wurde runter gezählt… 10… 9… 8…
Willkommen in den UNIVERSAL STUDIOS!!!
Wir standen ganz vorne und wir flitzen los – erstes Ziel! Ganz klar: HOGWARTS 💚
Und als wir durch das Tor gingen, schlug mein Herz höher. Alles sah so echt aus. Wir liefen durch Hogsmeade (für Muggel: das magische Dorf) und alles war Weihnachtlich dekoriert. Ich kam mir wirklich vor wie im Film. Es wurde auf jedes Detail geachtet. Und dann gingen wir um die Ecke und da stand das Schloss in seiner ganzen Schönheit. Im Hintergrund lief die wunderbare Filmmusik und wirklich jeder Vollblutfan war in diesem Moment sprachlos!
Wir liefen in das Schloss, denn dort startet die Animierte Achterbahn. Ich hätte stundenlang dort lang laufen können.
Es ging vorbei an Dumbledores Büro, durch den Schulgarten vorbei an den sprechenden Gemälden. Alles war unglaublich schön.
Da wir immer noch die ersten waren, mussten wir nicht lange anstehen, sondern konnten gleich in die Bahn einsteigen. Und dann startete eine magische Fahrt. Gemeinsam mit Harry flogen wir durch die Luft. Er rettete uns vor einem Drachen und den kalten Dementoren. Es ging auf und ab. Alex lachte neben mir nur – er hatte total Spaß. Und ich saß mit weit aufgerissen Augen da und konnte mein Glück nicht fassen!
Nach dieser Fahrt suchte ich mir ein Aufnäher aus – denn auch dieses Abenteuer darf auf unserer Patchworkdecke später nicht fehlen.
Wir kauften uns ein Butterbier und tranken es mit Blick auf Hogworts und ich konnte mich nicht sattsehen. Und auch das Bier schmeckte einfach fantastisch. Mit klassischem Hermine Butterbierbart gab es noch ein Erinnerungsbild und dann ging es zu Olivanders.
In einer kleinen Show konnte man zusehen wie einer aus dem Publikum seinen perfekten Zauberstand findet. Alles war so perfekt nach gestellt. Ich fühlte mich wie in der Winkelgasse, bereit alles fürs neue Schuljahr zu besorgen 😍
Nach über zwei Stunden hatten wir in der Harry Potter Welt dann wirklich alles entdeckt und waren nun natürlich auch neugierig auf den Rest.
Über Springfield und einen Besuch bei Moe‘s ging es zu den Studio Touren.
In einer kleinen Bahn fährt man durch die Filmsets und kann sich in seine Lieblingsfilme träumen. Und auch hier wird man wieder durch animierte Bahnen gefahren.
Alles ist unglaublich gut gemacht! Wirklich der Wahnsinn!
Nach den Touren nahmen wir noch jede Bahn mit – wir wurden zu Minions und mussten danach vor Zombies flüchten.
In Jurassic World fuhren wir mit einem Boot durch die Dinowelt und entkamen nur ganz knapp einem „tödlichen“ Tyranorex Angriff!
Diese Bahn fuhren wir auch gleich zwei Mal hintereinander – weil wir einfach beide solch einen Spaß hatten 😄
Und auch die Mumie ließen wir nicht aus!Jede Bahn war etwas besonderes. Alle waren bis aufs kleinste Detail dekoriert und geschmückt. Wir fühlten uns den Tag als wären wir in mehreren Welten gewesen.
Ganz am Ende ging es natürlich noch mal zurück nach Hogwarts. Langsam wurde es dunkel und das Schloss leuchtete mystisch.
Und in dem Moment überkam mich das Glück: und eine Träne rollte über mein Gesicht.
Das hier ist mein absoluter Kindheitstraum gewesen und ich kann nicht in Worte fassen wie toll es sich angefüllt hat, sich das erfüllt zu haben. Gemeinsam mit meinem Mann. 💚









Über Malibu ging es dann weiter nach Santa Monica und zum berühmten Pier. Dort endet auch die Route 66.
Und es tummeln sich eine Menge Menschen am Strand und auf dem kleinen Vergnügungspark. Aber auch eine Menge Armut lässt sich dort sehen. Denn viele Obdachlose Menschen haben sich an dem Strand ein Lager aufgebaut. Die Klufft zwischen Arm und Reich ist deutlich sichtbar. 
Am Skaterpark beobachteten wir die coolen Jungs – die stundenlang die neusten Tricks mit ihren Skateboards trainierten. Ziemlich cool, was sie so drauf haben!
Dann wurde es langsam Abend und wir machten uns auf den Weg zum Griffith Observatory um von dort die hell erleuchtete Stadt zu sehen. Es war auch ganz schön. Doch mehr als die Stadt hat uns eigentlich der Blick durch ein Teleskop gefallen. Dort konnte man den Mond nämlich extrem nah sehen. Sah verdammt spannend aus!
Genau. Es klopfte nachts an unserer Scheibe und wir mussten wieder in Windeseile verschwinden um Ärger am besten aus dem Weg zu gehen. Danach war der Schlaf noch unruhiger, als sowieso schon.
Am nächsten Morgen ging es dann in die Universal Studios. Doch dazu im nächsten Blog mehr… dieses Highlight verdient nämlich seinen ganz eigenen Beitrag!











Wir parkten unser Auto, wanderten einen kleinen Berg hoch und plötzlich erhellte sich Alex Gesicht wieder! Dort stand ein Expeditionsmobil. Schon seit einiger Zeit träumt Alex auch von einem Expeditionsmobil, einem LKW als Wohnmobil für zukünftige Offroadabenteuer und eine Weltreise 2.0!


















Weiter ging es zum „Horseshoe“ (Hufeisen), der Colorado River macht einen Schlenker, dass es so aussieht als wenn ein Pferd seinen Hufabdruck dort hinterlassen hat. 

Wir entschieden uns ein Hotelzimmer im Hotel „Luxor“ zu nehmen. Wenn wir schon in Vegas sind, dann sollten wir auch ein schickes Zimmer am Strip nehmen. Teuer ist sowie so alles in Vegas.

































Dieser findet immer Samstag statt und bereits am Vormittag spielen dort Live Bands und man kann so einigen Abgefahren Mist kaufen. Alex war in seinem Element.
So und nun aber schnell auf zur großen Parade. Mit schnell Schritt liefen wir weiter in Richtung Centrum. Doch warum kamen uns alle anderen Menschen entgegen? Das war doch die falsche Richtung.
Die Parade war an dieser Stelle bereits vorbei gezogen und wir sahen am Ende der Straße nur noch die Rücklichter der Sicherheitsfahrzeuge. Mist und nun? Wir dachten nicht lange nach! Sondern rannten los. Denn der Vorteil einer großen Parade – sie ist immer langsam.
Und so joggten wir an den extremen Menschenmassen vorbei um wenigstens noch ein bisschen was zu sehen. Und wir kamen trotz des Andrangs ganz gut voran. Nach einer Weile waren wir dann so weit vor gekommen, dass wir wirklich noch den Großteil der Schausteller und Wagen erleben konnten.
Nach der Parade trafen wir uns noch mit einem Paar, dass wir über Instagram kennen gelernt haben. Sie führen eine Reise Food Blog und wollen gern mindestens zwei Jahre unterwegs sein.
Wir suchten uns eine kleine Bar und tranken das eine oder andere Bier. Wir hatten eine Menge Spaß und freuten uns schon wieder neue Freunde gefunden zu haben.
Irgendwann fielen wir erschöpft ins Bett, blickten auf 42 Tage in der Karibik zurück und wusste ab morgen wartet ein neues Abenteuer auf uns…







Gut gestärkt fuhren wir dann nach Mixquic. Dort war ein riesiges Fest, überall gab es etwas zu essen. Massenweise Menschen waren unterwegs und alles war farbenfroh dekoriert. Wir wussten gar nicht wo wir zu erst hin schauen sollten.

Danach sahen wir uns ein traditionelles Maya Ball Spiel an. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an und versuchen einen Ball durch einen Ring zu bekommen, mit den Unterarmen. Es erinnert ein bisschen an Faustball. In Runde zwei brannte der Ball und der Ring sogar und das Publikum war im wahrsten Sinne : Feuer und Flamme!










Also hieß es anstellen und warten und warten und nochmals warten. Ich hätte mich da schon irgendwie vorgedrängelt aber Maria ist in solchen Sachen immer ein kleiner Schisser. So warteten wir dann geschlagene 3 Stunden bis wir endlich drinne waren.
Gut anderthalb Stunden verbrachten wir dann im Museum. Leider war es nicht so toll wie wir es uns vorstellt hatten. Im Haus konnte man sich zwar ein paar ihrer Sachen, sowie alte Fotos anschauen, jedoch nur wenig berühmte Werke von ihr. Wir waren doch ziemlich enttäuscht, dass wir dafür auch noch so lange anstanden.






