Heut fahren wir uns Steine am Strand anschauen! Und jeder der jetzt denkt : „Dafür sind die beiden um die halbe Welt geflogen? Das hätten sie auch an unser schönen Ostsee machen können!“ – hat vielleicht ein bisschen Recht. Unsere Ostsee ist wirklich schön! Doch solche kreisrunden Steine wie die „Moeraki Boulders“ in Neuseeland gibt es einfach nirgends anders. 
Also machten wir uns nach einer Nacht an einem schönen Strandparkplatz – an welchem wir wunderbar den Sonnenaufgang auf einer Couch direkt am Meer genossen hatten, auf den Weg zu den berühmten Steinen.
Vor 60 Millionen Jahren bildeten sich aus Kalkablagerungen auf dem Meeresboden die kugelrunden Steine, welche einen Umfang von bis zu 4 Meter haben. Nach und nach sank der Meeresspiegel und nun liegen die Steine frei zugänglich am Strand.
Täglich kommen Hunderte Schaulustige und machen lustige Erinnerungsfotos an den vielen Steinen. Und so standen auch wir nun da. 

Und was sollen wir sagen? Auch wenn wir selbst auch erst skeptisch waren – hatten wir wirklich viel Spaß dort und genossen die völlig kostenlose „Attraktion“. 
Nicht weit vom Strand entfernt, finden man den „Kakiki Point“ – und hier mussten wir einfach hin! Denn dieses Stück Küste ist die Heimat von Seelöwen und Pinguinen.
Neuseeland ist nämlich die Hochburg für Pinguin Arten. Nirgends auf der Welt, kann
man so viele Arten entdecken.
Und nach einer kurzen Wanderung, sahen wir einen Mann ganz aufgeregt rennen und die Kamera zücken. Da muss was sein! Auch wir flitzen los und hockten uns neben den Mann.
Und dann war da dieser Moment:Wir sahen unseren ersten Pinguin in freien Natur!
Ein gutes Stück weg, doch wir konnten ihn sehen und beobachten wie er ins Meer watschelte. Oh mein Gott! War das cool!
Mittlerweile hatten wir schon einige tolle Tiere in freier Natur gesehen. Doch über diesen kleinen gelben Pinguin freuten wir uns einfach sehr!
Nachdem er im Meer verschwunden war, zogen wir weiter. In der Hoffnung an der Küste noch mehr zu entdecken. Ein paar müde Seehunde sonnten sich und tausende Möwen flogen über unsere Köpfe. 
Wir genossen die Aussicht auf einen ellenlangen Strand und … platsch!
Natürlich wurden wir von einer Möwen angekackt! So ein Mist!
Doch sollte das nicht Glück bringen?
Ja tut es – in der nächsten Stunde hatten wir gleich zwei Mal Glück! Zum einen kamen wir genau in dem Moment zurück, als der Pinguin wieder aus dem Wasser kam und konnten ihn noch mal sehen!
Und zum zweiten entdeckten wir auf unserer Weiterfahrt, durch Zufall einen Stellplatz direkt am Meer. Und wir hatten das Glück den letzten Platz zu bekommen. So konnten wir diese Nacht mit Meeresrauschen einschlafen und am nächsten Morgen, aus dem Bett, den schönsten Sonnenaufgang der Welt sehen… 
