Ab auf die Südinsel…

Wir machen keinen Urlaub, sondern wir reisen. Das heißt auch mal bisschen arbeiten. Die Karte vervollständigen, Blog schreiben, Tagebuch vervollständigen und und und… so sah unser Morgen dann auch schon aus.Im morgendlichen Sonnenschein erledigten wir unsere schon längst fällige „Arbeit“.Danach ging es weiter in Richtung Wellington. Dort hieß es dann erstmal Vorräte auffüllen, also fuhren wir einen „Pack and Save“ an. Die große Supermarktkette hat definitiv die günstigen Preise. Einmal hin – alles drin!

Danach erkundeten wir ein wenig die Innenstadt. Ideal eignet sich dafür die Cuba Street. Eine nette kleine Fußgängerzone mit vielen kleinen hübschen Geschäften. Natürlich konnten wir uns nicht zurückhalten und musste wieder etwas kaufen. Wir waren wieder voll im Shopping Modus. Doch lange konnten wir nicht bummeln, da alle Geschäfte in Neuseeland spätestens um 16Uhr geschlossen haben. Unser Konto und die Rucksäcke freuten sich! 😄 Also machten wir uns auf den Weg und suchten uns ein Plätzchen wo wir für eine Nacht stehen könnten. „Camper Mate“ sei Dank (kostenlose Camping App für Neuseeland) sollte es einen großen Stellplatz für Campingfahrzeuge geben. Den Stellplatz gab es auch, doch war dieser bei unserer Ankunft schon wieder brechend voll. Super… viele ankommende Camper stellten sich mittig zwischen allen anderen auf, wo man eigentlich garnicht mehr stehen durfte. „Pfiffig“ wie wir sind haben wir uns an die Spitze quer gestellt. Maria war nicht so recht zufrieden aber was sollten wir machen, Wäsche waschen mussten wir nämlich auch noch.

Der Platz vor Wellington, war so schön leer.

Also geparkt, getan sind wir dann Wäsche waschen gegangen. Als wir wieder kamen waren alle anderen Falschparker weg und nur noch unsere Molly stand dort und an unserer Scheibe ein Zettel. Na toll, dass wird doch sicherlich ein Strafzettel sein dachten wir uns. Gott sei Dank war es nur eine Verwarnung, mit dem Hinweis das man vorne an der Straße frei stehen kann. Mhhh komisch, hier kann man nicht in der dritten Reihe stehen aber dafür darf man vorne an der Straße Campen. Naja egal, Hauptsache keine Strafe.

Mit dem Wäschebeutel einmal durch die Stadt!

Am nächsten Tag ging es für uns auf die Fähre. Die Tickets dafür haben wir gut eine Woche vorher schon gebucht gehabt. Also mussten wir früh los, damit wir pünktlich bei der Ablegestelle sind. Pünktlich an der Fähre, wollten wir grade unseren geschmierten Schnitten essen als es plötzlich an meiner Scheibe klopfte und uns ein großer Mann und eine Frau anlächelten. Ich guckte zur Scheibe, guckte Maria an, fragte sie ob sie „die“ kennt? Maria antwortete nein. Verwirrt machte ich die Scheibe runter und guckte fragend raus. „Wir wollten euch noch zur eurer Hochzeit gratulieren“, ich guckte wie ein Auto und sagte nur „Danke“. Am Fenster standen Alex und Silke die uns auf Instagram folgen und durch Zufall auch grade auf die Fähre warten und uns erkannt haben. Wir fühlten uns geschmeichelt und konnten es kaum glauben, dass man uns schon erkennt. Schon richtiger Fame. 😄

Auf Anhieb verstanden wir uns sehr gut und verbrachten gleich die Fahrtzeit auf der Fähre gemeinsam. Eigentlich wollten wir während der Fahrtzeit uns die Zeit mit Tagebuch, Blog schreiben und nebenbei Akkus laden vertreiben. Aber wir genossen lieber die Gesellschaft der anderen beiden und unterhielten uns über Gott und die Welt. Es war so schön…

Als wir in Picton ankamen hieß es dann Abschied nehmen. Aber nicht für immer, denn unsere Wege sollten sich schon bald wieder kreuzen. Wir fuhren nach Motueka, einen kleinen netten Ort um dort die Nacht zu verbringen und am nächsten Tag in den Abel Tasman Nationalpark wandern zu gehen.

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