„Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen!“ 
Unsere Füßen trugen uns heut auf direktem Weg ins Auenland. Naja um ehrlich zu sein, fuhr uns Molly auf direktem Weg dort hin. Und als wir vor Ort waren und den Eintrittspreis von 168 $ (99.38 €) hörten, wollten unsere Füße eigentlich auf direktem Weg umkehren, doch nun waren wir nun mal hier und entschieden auch rein zu gehen! Und beim nächsten Mal VORHER zu schauen, was der Eintritt kostet. 🙈 
Das Auenland kann man nur mit einer geführten Gruppentour betreten. Alle 10 min startet eine Tour und in großen Reisenbussen wird man vom Kassenbereich auf das Gelände der Alexanderfamilie gebracht. Ihnen gehört nämlich das Land auf welchem 3 Monate lang „Herr der Ringe“ und 12 Tage die „Hobbit“ Filme gedreht wurden. 
Mit einem kleinen Spaziergang – bei welchem man bitte auf GAR KEINEN FALL den Rasen berühren soll, geht man in den Drehbereich und entdeckt ziemlich schnell die erste kleine Hobbithöhle.

Das Gelände ist wirklich sehr schön angelegt. Viele Blumen schmücken die kleinen Vorgärten und es wurde mit viel Liebe auf die Details geachtet. 
All das wurde für die „Herr der Ringe“ Dreharbeiten damals noch aus Sperrholz und Styropor gebaut. Erst 2009, beim Wiederaufbau für die „Hobbit“ Triologie verwendetet man dauerhafte Materialen und verschaffte somit tausenden von Fans die Möglichkeit, einmal in diese Fabelwelt einzutauchen. 
Und die Magie des Auenland wirkt. Es ist wirklich ein schöner Spaziergang durch die Anlange.
Nebenbei erzählt der Guide von den vielen Geschichten rund um die Dreharbeiten. So wurde beispielsweise die Eiche, die über Bilbos und Frodos Heim steht, künstlich erschaffen. Tausende Blätter aus Kunststoff wurden aus dem Taiwan eingeführt und mehrmals umlackiert, bis es dem Team vollkommen Zusagte. 
Wir machten viele Bilder und freuten uns bald eine Höhle von innen zu besichtigen. Doch hier kam der Fail! Man kann sich lediglich in einer Tür reinstellen für ein Erinnerungsbild.
Ansehen kann man sich kein Hobbitheim von innen.
Darüber waren wir ein wenig enttäuscht. Bei dem vielen Geld hätten wir es schön gefunden, auch mal durch ein Hobbitwohnzimmer zu laufen. 
Die Tour endet am Green Dragon. Quasi die Kneipe der kleinen Hobbits. Auch wir bekamen einen Drink. Dieser ist sogar im Eintritt inklusive. Wir genossen das kühle Cider in der Sonne und dachten daran: 
„Ich will lieber ein einziges Leben mit dir verbringen, als alle Zeitalter der Welt allein zu durchleben. Und so wähle ich ein sterbliches Leben.“ Arwen zu Aragorn


😍 das ist echt schön 😘🤗
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