Der Highway 1 – ist wohl neben der Route 66, die bekannteste Strecke und auch wir wollten diese natürlich lang fahren. 
Wir träumten von wilder Küstenromantik, unglaublichen Weiten und wunderbaren Ausblicken. Und wurden nicht enttäuscht. 
Zwei Tage nahmen wir uns Zeit, um die kurvige Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles zu entdecken. 
Auf der ganzen Strecke gibt es unzählige Stopps um die Aussicht zu genießen. An einigen Stelle kann man auch Wanderungen starten. An den Strand kommt man leider meist nur schwer und auch Plätze zum Schlafen sind schwer zu finden. Aber trotzdem hat uns die Fahrt beeindruckt. 
Wir haben jeden Morgen mit Blick aufs Meer gefrühstückt und sogar unseren ersten Delfin in der Ferne entdecken können. Was für ein Glücksmoment. 
Über Malibu ging es dann weiter nach Santa Monica und zum berühmten Pier. Dort endet auch die Route 66.
Und es tummeln sich eine Menge Menschen am Strand und auf dem kleinen Vergnügungspark. Aber auch eine Menge Armut lässt sich dort sehen. Denn viele Obdachlose Menschen haben sich an dem Strand ein Lager aufgebaut. Die Klufft zwischen Arm und Reich ist deutlich sichtbar. 
Wir schlenderten natürlich auch am Venice Beach entlang, schließlich freute ich mich auf halbnackte, starke Männer die dort trainieren. Doch es waren nur „Schlappis“ da und mein Mann wollt sich nicht präsentieren! 😄 Er schaute lieber die durchtrainierten Damen an 😄
Am Skaterpark beobachteten wir die coolen Jungs – die stundenlang die neusten Tricks mit ihren Skateboards trainierten. Ziemlich cool, was sie so drauf haben!
Dann wurde es langsam Abend und wir machten uns auf den Weg zum Griffith Observatory um von dort die hell erleuchtete Stadt zu sehen. Es war auch ganz schön. Doch mehr als die Stadt hat uns eigentlich der Blick durch ein Teleskop gefallen. Dort konnte man den Mond nämlich extrem nah sehen. Sah verdammt spannend aus!
Wir begaben uns dann auf die Suche nach einem Schlafplatz. Gar nicht so leicht. Denn am liebsten wollten wir auch gleich in der Nähe der Universal Studios stehen. Doch dort wurden wir im dunklen nicht so recht fündig. Und so landeten wir wieder auf einem Walmart parkplatz und was passierte natürlich?
Genau. Es klopfte nachts an unserer Scheibe und wir mussten wieder in Windeseile verschwinden um Ärger am besten aus dem Weg zu gehen. Danach war der Schlaf noch unruhiger, als sowieso schon.
Am nächsten Morgen ging es dann in die Universal Studios. Doch dazu im nächsten Blog mehr… dieses Highlight verdient nämlich seinen ganz eigenen Beitrag!
Ansonsten haben wir uns am Abreisetag natürlich noch den Walk of Fame angesehen und sind über die Sterne gelaufen. Wusstet ihr, das selbst Winnie Pooh einen Stern bekommen hat? 

Als Amerika Abschluss gab es dann noch einen dicken Burger und riesigen Milchshake und dann hieß es schon – Abschied nehmen! Wir gaben unser Auto und „zu Hause“ auf Zeit am Flughafen ab und machten uns bereit. Denn das nächste Land und viele Abenteuer warteten bereits…



