Abschied aus Mexiko

Eigentlich hätten wir gern bis Nachmittags schlafen können, nach dem langen Tag gestern und den vielen verschiedenen Eindrücken. Doch da es unser letzter Tag in Mexiko City war, standen wir nach nur ein paar Stunden Schlaf auf und machten uns mit der Subway auf den Weg zu einem Metalmarkt.

Dieser findet immer Samstag statt und bereits am Vormittag spielen dort Live Bands und man kann so einigen Abgefahren Mist kaufen. Alex war in seinem Element.

Gegen 12.30 klingelte dann Alex Handy. Mein Papa wollte unbedingt zu dieser Zeit anrufen, um mir noch einmal zu einem Geburtstag zu gratulieren.

Doch uns strahlten nicht nur Papa, Anke und Becci an, sondern auch Anne, Carli, Alex Eltern und so viele andere.

Sie veranstalten gemeinsam mein traditionelles Geburtstags Lagerfeuer. Sie dachten an uns. Und feierten gemeinsam.

Da kämpfte sich kurz das Heimweh durch.

Und die Tränchen kehrten zurück.

Aber nicht nur aus Traurigkeit, sondern auch aus Freude, so tolle Menschen als Familie und Freunde zu haben. Es ist wunderbar zu wissen, dass in Deutschland so viele Menschen an uns denken, uns vermissen und stolz auf uns sind.

Nachdem die Tränchen getrocknet waren und Alex mich 20 mal auf unterschiedlichste Weise umarmt hatte. (Um „zu Hause“ nach zu stellen 😄) ging es für uns weiter. Wir wollten gern noch in einen speziellen Laden, wo man besonderes Geschirr kaufen kann.

Dieses hatten wir bereits in Playa del Carmen gesehen und wollten nun mehr! Und wirklich – die Auswahl hier war größer und so schlugen wir einen Teil meines Gebutstagsgeldes auf den Kopf. Und freuten uns nun zwei ganz besondere Teller, Schüsseln und Schnapsbecher zu haben.So und nun aber schnell auf zur großen Parade. Mit schnell Schritt liefen wir weiter in Richtung Centrum. Doch warum kamen uns alle anderen Menschen entgegen? Das war doch die falsche Richtung.

An der Hauptstraße angekommen sahen wir warum.Die Parade war an dieser Stelle bereits vorbei gezogen und wir sahen am Ende der Straße nur noch die Rücklichter der Sicherheitsfahrzeuge. Mist und nun? Wir dachten nicht lange nach! Sondern rannten los. Denn der Vorteil einer großen Parade – sie ist immer langsam.

Und so joggten wir an den extremen Menschenmassen vorbei um wenigstens noch ein bisschen was zu sehen. Und wir kamen trotz des Andrangs ganz gut voran. Nach einer Weile waren wir dann so weit vor gekommen, dass wir wirklich noch den Großteil der Schausteller und Wagen erleben konnten.

Welch ein Glück.

Ich musste allerdings auf Alex Schutern sitzen um etwas zu sehen. Zum Glück hab ich solch einen starken Mann.Nach der Parade trafen wir uns noch mit einem Paar, dass wir über Instagram kennen gelernt haben. Sie führen eine Reise Food Blog und wollen gern mindestens zwei Jahre unterwegs sein.Wir suchten uns eine kleine Bar und tranken das eine oder andere Bier. Wir hatten eine Menge Spaß und freuten uns schon wieder neue Freunde gefunden zu haben.

Irgendwann schrieb uns Lilly aber, dass sie müde sei. Also fuhren wir wieder zu ihrem Haus, bedankten uns für die gemeinsamen Tage und haben ihr ein kleines Geschenk übergeben als Dankeschön.

Morgens um 4 stiegen wir dann in ein Uber, dass uns zum Flughafen brachte. Und um 10 waren wir bereits wieder in unserer Liebingsunterkunft in Cancún.

Wir hatten auch noch einiges zu tun. Wir beantragten das Neuseeland Esta. Sicherten noch mal alle Daten. Das letzte Mal Beauty vor den USA stand an. Wäsche wurde gewaschen. Blog geschrieben und und und…Irgendwann fielen wir erschöpft ins Bett, blickten auf 42 Tage in der Karibik zurück und wusste ab morgen wartet ein neues Abenteuer auf uns…

Mexiko – du warst toll!

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