Geburtstag auf Reisen!

Einen Cocktail in der Hand, die Sonne scheint und ich feier mein Geburtstag am Strand, gemeinsam mit meinem Puschel. So war die Traumvorstellung!

Die Realität sah aber erstmal anders aus.

Denn kurz nachdem ich die Augen aufgemacht hatte und Alex mir gratulierte, kullerten auch schon die Tränen!

Das fiese und gemeine Heimweh hatte mich gepackt! Alex musste mich erstmal trösten und bereitete danach ein tolles Frühstück für mich vor.

Ich sollte mir einen kitschigen Mädchenfilm ansehen und entspannen. Doch mich erreichten so viele liebe Nachrichten und Anrufe, dass ich immer wieder mit den Tränen zu kämpfen hatte.

Obwohl ich an einem traumhaften Ort war, mein Mann mir Frühstück ans Bett brachte und wir später an den Strand fahren wollten, wünschte ich mich nach Deutschland.

Ins Oktoberwetter, was ich so gern mag. Zu meiner Familie, wo eine Geburtstagkerze auf dem Tisch brennt und Oma mir einen leckeren Kuchen gebacken hat. Ich wünschte mir eine traditionelle Lagerfeuerparty mit meinen Freunden und nicht nur Virtuelle Umarmungen.

Andere denken sich nun: heul nicht! (Ich weiß es Basti! 😄) aber für mich sind diese Momente, Jahr für Jahr ein Highlight!

Trotzdem versucht ich irgendwie den Tag zu genießen und das Heimweh beiseite zu schieben. Ich freute mich zum Beispiel sehr über mein Geschenk: zwei wiederverwendbare Strohhalme von Alex.

Aber als wir auch den Weg zum Strand waren und es in Strömen Regnet, kamen auch meine Tränen zurück. Diese Heimweh ist wirklich tückisch.

Zum Glück ist es aber auch wie das Wetter – in der einen Sekunde regnerisch und schrecklich! In der anderen Sekunde nur noch halb so schlimm und wieder sonnig.

Und so war der Tag ein ständiges auf und ab! Armer Alex!

Die Zeit am Strand mit einem kühlen Getränk tat zum Glück sehr gut. Und ich konnte den Cocktail mit meinem neuen Strohhalm genießen.

Am Abend ging es dann in ein schickes Restaurant essen. Die letzten Tränen waren bis dahin getrocknet. Und ich war froh, dass morgen wieder ein ganz normaler Tag war, an dem das Heimweh sich ja nicht raus trauen darf!

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