Nachdem wir Cozumel verlassen hatten und zurück in Playa del Carmen waren, machten wir uns auf den Weg zur Tauchbasis, da wir da noch eine Tasche von uns gelagert hatten.
Und wie es der Zufall will, trafen wir dort auf zwei andere Weltenbummler, welche wir durch Instagram „kennen“. Die letzten Wochen hatten wir uns per Nachrichten über Mexiko ausgetauscht und wir hatten Ihnen die Tauchschule empfohlen.

Training mit Wasserflaschen! 😄
Wir fingen gleich an zu schnattern und stellten fest, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Und deswegen zogen wir noch gemeinsam weiter in ein Café um etwas zu trinken und uns auszutauschen.
Die beiden haben bereits die USA bereits und konnten uns Tipps geben und wir konnten ihnen mit unseren Erfahrungen aus Südamerika weiterhelfen. Wunderbar.
Von den beiden kauften wir auch den Nationalparkpass ab und sparten so noch mal 40 Doller. (Der Pass kostet 80 Doller neu, ist ein Jahr gültig und man kann in sehr viele Nationalparks reisen)
Nachdem wir mehrere Stunden gequatscht hatten, war es Zeit für Alex und mich weiter zu ziehen. Es wurde bereits dunkel und wir wollten mit dem Bus noch nach Tulum fahren. Dort hatten wir uns für 3 Tage ein Zimmer gebucht um nochmal an den schönen Strand gehen zu können.

Unsere Unterkunft in Tulum

Und auch wenn unsere Unterkunft in Tulum wirklich am Arsch der Welt war, hatten wir Glück. Alles war super sauber und schön eingerichtet. Wir fühlten uns gleich wohl. Und für die weiten Strecken konnten wir kostenlos zwei Räder nutzen. Wunderbar.

Mit dem Rad zum Strand
Morgens wurde wir allerdings von Bohrgeräuschen geweckt. Über uns wurde gebaut und an ausschlafen war so nicht zu denken. Doch wir bekamen eine nette Nachricht von der Weltreisefamilie „Vegund“. Auch sie waren zur Zeit in Tulum und schickten uns ihren Standort am Strand.
Und so schwangen wir uns auf die Räder und düsten 45 min zum Meer. Die Strecke fuhr sich größtenteils ganz gut und wir wurden am Ende mit einem absoluten Traumstrand belohnt.

Glasklares Wasser, blauer Himmel, weißer Strand. Was will man mehr. Und gemeinsam mit Micha und Mats, dem größten Sohn der Familie, pflügten wir Kokosnüsse und tranken sie ganz frisch am Meer.

Es war ein toller Nachmittag und wir freuen uns immer andere Reisende zu treffen, die all unsere Gefühle, Träume und Gedanken quasi aus erster Hand verstehen.
In der Nacht regnete es ordentlich, wodurch der Himmel auch am Morgen noch ziemlich behangen war. Und so entschieden wir, zu erst den Ort Tulum ein wenig zu erkunden.
Die Stadt an sich, ist nicht wirklich schön. Aber wir entdeckten einige kleine Läden mit tollen individuellen Dingen. Und so gönnte ich mir, echte Perlenohrringe aus dem Meer von Mexiko für besondere Anlässe und die kommenden Hochzeiten.
Am Abend gönnten wir uns noch ein Bier am Strand. Und genossen die Aussicht auf das tolle Meer. Unsere Tage in Tulum waren nun schon wieder rum. Wir hatten uns noch einmal in Cancún eingemietet. In der ersten Wohnung dort haben wir uns so wohl gefühlt, dass wir dort noch einmal ein paar Tage verbringen.

Von dort aus konnten wir auch wunderbar noch mal auf die Isla Mujeres fahren. Die Fähre war nicht weit weg von unserer Wohnung und so verbrachten wir einen Tag auf der dritten Mexikanischen Insel. Hier gefiel es uns auch sehr gut. Wir entdeckten einen schönen Strand und gingen ein bisschen Schnorcheln. Mittlerweile haben wir beide eine Tauchermaske um die Unterwasserwelt zu erkunden.


Und nachdem wir nun mehrere Insel besucht haben, können wir für uns sagen, alle waren schön, aber die schönste war wirklich Holbox!

Fazit: schönste Insel Holbox!
