Playa del Carmen & Ruinen in Tulum

Nachdem wir Holbox mit der Fähre verlassen hatten und in Chiquila unseren Mietwagen wieder vom bewachten Parkplatz abgeholt hatten, machten wir uns gegen Mittag auf den Weg in Richtung Playa del Carmen.

Während wir gemütlich Musik hörten und entlang des dicht bewachsenen Regenwaldes fuhren, sahen wir bereits von weiten etwas schwarzes über die Straße kriechen. Doch was war das? Wir kamen immer näher und fuhren dran vorbei. Schauten uns beiden mit großen Augen an und fingen uns gleichzeitig an zu schütteln. Was wir gesehen haben? Die wohl fetteste Vogelspinne in unserem ganzem Leben! Pfui Deiweil!

Und nur kurze Zeit später, das gleiche Spiel noch einmal. Die Spinnen waren so groß, dass man sie bereits viele Meter vorher richtig erkennen konnte. Wir waren schockiert! Entschieden aber – bei der nächsten halten wir an & machen „schnick schnack schnuck“, wer aussteigt und ein Foto macht 😄

Natürlich kam aber keine mehr. Die Frage ist nur: waren wir traurig oder insgeheim doch froh? 😄

In Playa del Carmen angekommen, bezogen wir ein nettes kleines 1 Zimmer Appartement. Wir hatten eine kleine Küche, ein Sofa, ein gutes Bad und ein bequemes Bett. Hier wollten wir die nächsten Tage bleiben. Wir sehnten uns nach einer festen Basis, nachdem wir die letzte Woche immer nur 2 Tage an einem Ort waren.

Und wie sich herausstellte, war die Wohnung wunderbar gelegen. Wir hatten es nicht weit in die Stadt, gleich um die Ecke war ein großer Supermarkt und auch zum Strand mussten wir nicht lange laufen. Außerdem war gleich eine super günstige Wäscherei neben dem Haus. Alles was das Herz höher schlagen lässt 😊

Und so standen erstmal die Alltäglichen Dinge an, Wäsche wegbringen, Friseur für Alex suchen und Einkaufen. In einem anderen Land aber immer wieder neu aufregend. Man weiß nie was man bekommt und findet 😄

Ab nun hatten wir auf jeden Fall ein kleines Zuhause und wollten die nächsten Tage von hier aus Tagesausflüge machen.

Als erstes Ziel entschieden wir uns nach zwei Tage chillen und nur bummeln, nach Tulum zu fahren und uns dort die Ruinen direkt am Strand anzusehen.

Wir starteten früh am Morgen, wir wollten den Touristenmassen aus den Weg gehen. Und der Parkplatz sah auch noch schön leer aus.

Wir bezahlten 180 Peso und mussten noch ein kleines Stück laufen. Am Eingang kauften wir dann Tickets, die mit 150 Peso für uns beide zusammen wirklich ein Schnäppchen waren.

Die Anlange ist schön gepflegt und die Ruinen direkt am Meer, wirklich beeindruckend. Es sieht faszinierend aus, die alten Bauwerke und im Hintergrund das türkisfarbene Wasser. Alles ist sehr grün und viele Blumen blühen am Rand. Und es fliegen tausende Moskitos umher und warten nur auf die Touristen, die ihren Mückenschutz in der Unterkunft liegen lassen haben! So wie wir natürlich!

Umso mehr freuten wir uns, als wir einen Strandzugang entdeckten, ein paar Stufen runter kletterten und an einem tollen Sandstrand standen. Das Wasser war so klar und warm. Wir blieben ewig drin. Und entdeckten eine kleine Bucht, etwas weiter vom Hauptstrand entfernt. Es war perfekt. Wir beobachten vom Wasser aus die Leguane die sich am Strand entlang schlichen und die anderen Touristen erschreckten.

Nach dieser Abkühlung ging es für uns zurück nach Playa. Die Tage hier standen unter dem

Motto – Entspannung!

Über Instagram verabredeten wir uns noch mit einer Weltenbummler Familie am Strand von Playa. Antje, Boris und ihr kleiner Sohn Nolan reisen seit 5 Jahren. Sie bleiben immer ein halbes Jahr in einem Land und einem Ort und bauen sich ein Leben als Digitale Nomaden auf. Ziemlich spannend. Und während wir uns unterhielten – stellten wir fest, dass die Welt so klein ist. Denn Antje kommt aus Neuruppin. Die Chemie passte wunderbar zwischen uns und wir hielten fest: wir sehen uns wieder! Irgendwo auf der Welt oder halt in Neuruppin!

Durch die drei lernten wir auch noch eine weitere Familie kennen. „Vegund“ um die Welt: eine Weltreise mit drei kleinen Kindern! Wir haben mächtig Respekt vor Seffi & Micha. Und wir freuten uns mehr von ihnen über das Reisen als Familie zu erfahren. So hatten wir ja immer gesagt : „Wir machen es jetzt – mit Kindern macht man das nicht mehr!“

Doch dank dieser Begegnungen haben wir den Satz aus unserem Gebrauch gestrichen… Wir lernen dazu!

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