Holbox

Holbox wird oft als eine der schönsten Inseln Mexikos genannt und so wollten wir dort natürlich auch hin und dieses besondere Inselfeeling spüren, von dem alle sprechen.

Wir verabschiedeten uns von Steffi und waren nun wieder nur zu zweit unterwegs. Fast wieder ein bisschen komisch. 😄

Die Fahrt von Merida nach Holbox dauert eine ganze Weile, die Straßen sind einfach nicht so gut ausgebaut wie in Deutschland und man muss immer mehr Zeit einrechnen, denn zwischen durch sind ca. 350 Topper auf der Straße, über die man nur in Schrittgeschwindigkeit fahren kann. Also hieß es ständig, abbremsen!

Als wir dann endlich an der Fähre angekommen waren und die Tickets in der Hand hatten, freuten wir uns wieder am Meer zu sein. Das gefällt uns einfach immer am allerbesten.

Auf Holbox fahren keine Autos, nur Golfcars (und davon ziemlich viele) und Fahrräder. Die Straßen sind nur aus Sand und so sammeln sich so einige riesige Pfützen unterwegs. Die Uhren laufen hier gleich langsamer, alles scheint ruhiger und gemütlicher zu sein. Bloß kein Stress Leute! 😄

Wir schnallten unsere Rucksäcke auf und marschierten vom einen Ende der Insel ans andere – dauert hier nicht lange! Unsere kleines Hotelzimmer war sauber und nett eingerichtet. Leider wurde derzeit im Innenhof gebaut, weswegen wir den Pool und alles weitere nicht nutzen konnten.

Aber das war nicht weiter schlimm – denn bis zum Meer waren es nur 3 Minuten.

Und so stellten wir die Sachen gleich ab, schnappten die Badeklamotten und sprangen ins Meer. Passend zum Sonnenuntergang! Das Wasser war traumhaft warm, wir ließen uns treiben und schauten der Sonne beim verschwinden zu! Wie romantisch!

Mit einem Tequila und zwei drei Bierchen, ließen wir unseren ersten Abend ausklingen und waren bereits im Inselfeeling angekommen.

Am nächsten Morgen stand erst ein schönes Telefonat mit Alex ganzer Familie an. In diesen Momenten, kann der Ort um uns rum noch so schön sein und trotzdem wünschen wir uns einen Augenblick nach Deutschland um alle zu drücken.

Danach musste Ablenkung her und so erkundeten wir die Insel per Rad. Und bitte wie cool ist es, direkt am Meer mit dem Fahrrad zu fahren und die blauen Wellen zu beobachten?

Und so hielten wir regelmäßig an, gingen baden und sonnten uns. Wir wollten endlich braun werden! Das Wasser war wunderbar und an jeder Stelle irgendwie ein bisschen anders. Wir genossen den entspannten Tag.

Am Abend machten wir uns frisch, gingen lecker Tacos essen und bummelten durch die vielen kleine Läden. Wir kauften uns ein kleines Andenken an die Insel und erkundigten uns über eine Tour.

Denn auf der Insel kann man in der Nacht, Biolumineszenz Licht sehen. Dadurch leuchtet bei Bewegung im Wasser ein helles Licht. Das stellten wir uns besonders vor. Doch die Touren waren relativ teuer.

Nach langem Suchen im Internet fanden wir einen Beitrag in dem Stand, dass man es auch allein machen kann.

Nun war nur noch die Frage, wie kommen wir dort hin?

Wir fragten in einem Laden eine Einheimische und diese meinte, wir sollten erstmal nicht versuchen zum Standartspot der Touren zu laufen, sondern selbst am Wasser lang gehen.

Das machten wir dann auch, doch am Strand war leider nichts zu sehen und es war eher ein bisschen unheimlich. Über uns blitzte der Himmel und es war verdammt dunkel.

Also zurück in die Stadt.

Doch auf den Weg entdeckten wir eine große Gruppe junger Leute die zu Fuß auf den Weg in Richtung Meer war.

Wir überlegten kurz. Und hingen uns dann einfach hinten ran.

Vorn lief ein Mann – der die Gruppe zu führen schien. Also ein Guide. Das war eine Walking Tour zu den Lichtern und wir hatten das Glück uns unauffällig anschließen zu können.

Und so fanden wir wirklich die Stelle & das Licht. Und was sollen wir sagen? Es sah unglaublich aus. Leider konnte man keine Fotos machen, aber glaubt uns – es ist definitiv ein Highlight und ein unvergessliches Erlebnis.

Am nächsten Tag verließen wir Holbox und es ist definitiv eine schöne Insel – ob die schönste, versuchen wir in den nächsten Wochen noch raus zu finden…

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