Nachdem wir unseren letzten Tag in Cancún entspannt angegangen sind und einfach ein bisschen bummeln waren, war es nun an der Zeit unseren Mietwagen abzuholen.
Mit dem Bus ging es in die Stadt zur Autovermietung – und wie soll es auch anders sein? Kaum aus dem Bus gestiegen fing es in Strömen an zu regnen! Wir rannten also los und kamen pünktlich um 10 bei American Rental an. Den Wagen hatten wir über Check 24 ausgesucht und bezahlt.
Doch erstmal dauerte es eine ganze Weile – unsere Buchung konnte nicht gefunden werden. Es wurde hin und her telefoniert und nach langem Warten konnte es endlich los gehen. Doch Stopp! Der Mitarbeiter fragte uns nach der Versicherung. Wir hatten diese durch Check 24 und nicht bei der Autoversicherung direkt. Nun wollte er uns noch eine Andrehen. Wir sollten das Auto doppelt versichern.
Wir verneinten. Erstmal aber mit einem unguten Gefühl. Obwohl wir es schwarz auf weiß hatten, das wir einen Rundumschutz ohne Selbstbehalt haben. Als wir dann das Auto entgegen nahmen, machten wir vor den Augen des Mitarbeiters ca 200 Fotos und ein Video. Wir wollten auf Nummer Sicher gehen.
Und dann war es soweit: wir starteten die kleine Knutschkugel und düsten durch Cancún zu unserer Unterkunft.
Für Alex war es nach fast 10 Wochen erstmal wieder ungewohnt selbst zu fahren.
Wir packten unsere Backpacks ins Auto, stellten ins Handynavi ein, dass wir Mautstraße meiden möchten und machten uns auf den Weg nach Valladolid.
Dort waren wir bereits mit der geführten Tour, wollten von dort aus nun aber allein auf Cenotentour gehen. Der Weg dorthin auf der Mautfreien Straße verlief ohne Probleme. Unsere größte Sorgen war die Polizei. Diese stand auch oft schwer bewaffnet am Straßenrand, doch wir wurden immer durch gewunken. Wir hatten viel gehört, über kurupte Polizeikontrollen. Zur Sicherheit präparierten wir unsere Geldbörsen. Wir ließen nur einen kleinen Betrag drin, der Rest wurde sicher in meinem Bh verstaut.
In Valladolid hatten wir uns in einem kleinen Hotel eingebucht. Wir fühlten uns aber eher wie in einem kleinen Schloss. Die Möbel waren regelrecht königlich.
Da es mittlerweile Abend war, wollten wir erst am nächsten Tag in die erste Cenote starten. Heut Abend wollen wir nur noch lecker essen gehen. Wir entschieden uns für eine Internetempfehlung. Ein kleines Lokal in dem auch viele Einheimische essen gehen. Für kleines Geld erhielten wir riesige Portionen und „kullerten“ danach vollgefuttert ins Hotel und direkt in den Pool.

