Wir hatten uns neben der Tour nach Chitzen Itzá noch für eine Partyboottour zur Isla Mujeres entschieden. Vor allem bei dieser konnten wir gut handeln und machten ein „Schnäppchen“. Statt 110 USD pro Person zahlten wir 50 Doller.

Am Bootsanleger war schon einiges los und wir fragten uns wie all diese Menschen auf einen Katamaran passen sollen? Doch es passte und kaum hatten wir uns ein kleines Plätzchen gesucht, hatten wir auch schon den ersten Becher Bier in der Hand. Ganz nach Alex Geschmack! 😄

Ich saß Stocksteif da und musste mich erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass wir nun den Tag auf einem Boot verbringen würden. Ich bin nämlich schrecklich Seekrank. Aber das Meer war ein Glück ruhig und die frische Briese blies alle Übelkeit davon. Und als es die erste Runde Cocktails gab, war ich entspannter und griff auf zu.

Und dann genossen wir erstmal: den Blick auf das türkisfarbene Wasser, die Musik im Hintergrund, den warmen Wind und unsere kühlen Getränken.

Da war es wieder: das pure Glücksgefühl, diese Weltreise gemeinsam zu erleben!
Nach einer Weile stoppte das Boot und die erste Aktion stand an. Wir bekamen unsere Ausrüstung zum Schnorcheln und sprangen ins warme Wasser. Es war richtig angenehm. Gemeinsam mit einem netten Guide schnorchelten wir zu ein paar Unterwasserfiguren aus dem berühmten Unterwassermuseum.

Außerdem konnten wir einige bunte Fische entdecken und der Guide holte einen Seestern den wir uns unter Wasser ansehen konnten. Dabei hatten Alex & ich einiges zu lachen, ein paar andere Deutsche Frauen fragten sich nämlich ganz überrascht: „ooooh, wo kommt der denn her?“ 😄 Alex Antwort, er sei vom Himmel gefallen, fanden sie leider nicht so gut.

Der Guide lobte mich, dass mein erstes Mal Schnorcheln sehr gut war und fand danach wohl gefallen an meinem Namen. So rief er ihn mit Freude immer, wenn er mich sah.

Wir sonnten uns nach dem Schnorcheln auf dem Boot. Die Sonne war einfach traumhaft warm.
Dann hielt der Katamaran an der Insel und wir hatten Zeit in einem Beachclub. Auch hier alle Getränke gratis und ein leckeres Buffet. Hier hatten wir dieses Mal auch genug Zeit, ganz entspannt zu essen und danach im schönen Wasser zu baden. Es war perfekt.

Wieder auf dem Boot, holte die Crew ein großes Segel raus. Auf dieses konnte man sich setzen, in die Luft fliegen und sich dann ins Wasser fallen lassen. Alex war gleich einer der ersten. Er flog hoch in die Luft und der Guide rief, er könne nun einen Ruckwärtssalto ins Wasser machen. Alex setze an, kippte nach hinten und das ganze Boot schrie los!

Die Ironie hatte Alex wohl nicht verstanden. Schaute verwirrt und zog sich wieder hoch. Alle anderen lachten. Ich fragte mich wieder, wie verrückt mein Mann eigentlich ist? 😄
Kurz danach war ich dann dran. Der Guide brüllte „Maria, Maria“ ins Mirko und schon schwebte ich in der Luft. Was für ein tolles Gefühl. Adrenalin schoss durch meine Adern. Und dann fing die Masse auf dem Boot an zu brüllen „Jump, jump, Juuuump“. Alle die mich kennen – ja ich hab erstmal gequietscht! Aber es dann doch wirklich gemacht! Keine Ahnung wie hoch es war. Aber definitiv das höchste was ich je gesprungen bin. ( den 1m Sprungturm zu topen, war nicht ganz schwer 😄) Zurück im Boot, erzählte mir Alex dann, dass er mit dem „Jump“ Brüllen angefangen hat. Dieser Frechdachs!
Genug Aktion für heut – wir hielten am Hafen der Insel und hatten 1.5 Stunden Freizeit. Wir bummelten durch die kleine Gassen und gingen an einen schönen Strand. Die Insel gefiel uns auf Anhieb und wir setzten sie auf unsere „noch mal besuchen“ Liste.
Leider wurde das Wetter dann ein wenig schlechter und es fing an zu regnen. Den Rucksack schützen wir mit einem Regenüberschutz, den wir ein Glück immer dabei haben. Wurden wir auch gleich drauf angesprochen. “ ooooh, wo kommt der denn her?“
Es zog auch etwas Wind auf und die Wellen wurden großer. Ich war ganz froh, dass wir nun dann wieder zurück nach Cancún fahren würden. Die Sonne ging langsam unter, als wir vom Boot stiegen und in Richtung Bus schaukelten…
