Willkommen in Mexico

Und noch eine Nacht die wir am Flughafen verbracht haben ging zu Ende. Diese war allerdings nicht so anstrengend wie die erste Flughafennacht. Dieses Mal haben wir uns eine Serie Heruntergeladen und bis zum Check-in, welcher morgens um 3:00 Uhr war, geschaut. So verging die Zeit wie im Flug. Endlich konnten wir Einchecken und noch etwas entspannen. Maria hat noch die Augen zu, ich aber kann nicht am Flughafen schlafen, ich muss immer ein Auge auf unsere Sachen haben.

Im Flugzeug unsere dicken Wanderschuhe an, da wir Gewicht in unserem Aufgabegepäck sparen wollten. Den ersten Tequila gab es dann bereits auch direkt im Flugzeug, der Flasche zu urteilen auch einen sehr guten. Auf Mexico haben wir uns mittlerweile schon mega gefreut. Wir waren es leid dieses kalte, unschöne Wetter. Wir wollten die drei-S, nein diesmal nicht Sparen, Sparen und nochmals Sparen, sondern Sommer, Sonne, Strand. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Kaum verließen wir den Flughafen traf uns der Schlag, es war total heiß, selbst wo es doch schon längst dunkel geworden ist. Eine ganz neue Situation für uns, denn sonst war es mittlerweile schon immer A*****kalt.

Dank unserer Vermieterin, haben wir schnell den richtigen Bus nach Cancun gefunden. Dort angekommen mussten wir noch ein Taxi zur Unterkunft nehmen. Den ersten Taxifahrer den wir nach dem Preis fragten, wollte uns für 90MXN zur Unterkunft fahren, was viel zu viel war. Als Unwissender Tourist muss man immer ordentlichen Aufschlag zahlen. Die Vermieterin, sagte uns nämlich, dass es grade mal 40MXN kosten sollte. Also verneinten wir und gingen weiter, plötzlich meinte ein anderer Taxifahrer, er würde uns für 50MXN fahren. Zwar keine 40MXN aber 50MXN waren schon OK. In der Unterkunft erwartete uns schon unsere Vermieterin Alejandra. Im Zimmer strahlten erst einmal unsere Augen, da es ein tolles großes Bad, Zimmer und eine gut ausgestattete Küche gab, ach ja und eine Waschmaschine hatten wir auch (ein Traum).

Am nächsten morgen wollten wir erstmal zum Strand und Baden. Denn so richtig baden waren wir noch garnicht, denn das Wetter war immer zu kalt. So nahmen wir den Bus R1 in Richtung Hotel Zone, wo die Strände sind. Durch die Stadt, vorbei an riesigen Hotelanlagen und Einkaufszentren waren wir in 20min am Strand Playa Delfines. Kaum ausgestiegen wurden wir auch schon angequatscht, ob wir eine Liege mit Sonnenschirm haben wollen. Da die Sonne mächtig brennt und wir was essen wollten, nahmen wir das Angebot an. Vorne am Wasser eine eigene Liege mit Sonnenschirm, dass hat schon was. Dazu noch eine Sandwichplatte und einen riesigen Cocktailbecher. So lässt es sich Leben. Der Strand war Puder weich und das Wasser Glas klar, wir sind im Paradies. Lange brauchten wir nicht warten und schon wurden uns verschiedene Touren rund um Cancun angeboten. Eigentlich wollten wir ja nur entspannen und uns um Touren später kümmern. Louis lies aber nicht locker und drückte den Preis immer mehr in die Tiefe, bis wir uns schließlich bequatschen ließen und wir zwei Touren buchten. Chichen Itza und eine Segeltour nach Isla Mujeres, mit Schnorcheln, Buffet und trinken so viel man will. Wir wollten erst ablehnen aber dann konnte Louis uns einen Studenten Rabatt geben, weil das Leben eine Schule ist, meinte er. Wo er recht hat, hat er recht. Und so haben wir am ersten Tag gleich zwei Tagestouren gebucht. Ein bisschen Bauchschmerzen hatten wir schon, ob das auch alles richtig war und wir uns nicht wieder zu schnell bequatschen lassen haben. Wir werden sehen. Nachdem wir den Tag über etwas Bräune erhaschen konnten, gingen wir abends noch etwas einkaufen um uns etwas zu kochen. Es lief auf Nudeln mit Tomatensoße raus, dass geht nämlich immer! 😄

Am Abend wollten wir dann noch an einem Bankautomaten Geld abholen, wir liefen im Dunkeln durch eine nicht so gute Gegend und fühlten uns ein wenig Unwohl. Und dann funktionierte der Automat am Ende nicht mal…Also morgen noch eher aufstehen…

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