Inka Dschungel Tour

Viele Wege führen zum Maccuh Picchu. Von Trails, die monatelang im voraus ausgebucht sind bis ein Tages Touren. Wir entschieden uns für eine 4 tägige Tour durch den Dschungel mit ein wenig Aktion. Diese beinhaltet viele aktionreiche Aktivitäten und sprach uns gleich an.

Unsere „Gruppe“

Da ich allerdings einen Tag vor dem Start wieder einmal mit Magen Darm erkrankte, mussten wir die Tour um zwei Tage verschieben und unsere Tickets für Machu Picchu umschreiben lassen. Funktioniert zum Glück wunderbar. Wir wechselten das Hostel und wohnten zwei Tage in einem super schönen und sauberen Zimmer mit eigenen Bad. Ideal um sich zu erholen und Energie für die nächsten Tage zu sammeln.

Sonntag früh um 6.45 ging es dann endlich los, wir wurden von unserem Guide, Martin abgeholt und warteten gemeinsam auf unseren Minibus. In diesem saßen noch einige andere und diese strapazierten Alex Nerven gleich. Ohne Rücksicht auf Verluste, stellten die beiden vor uns ihre Sitze zurück, um zu schlafen. Und Alex wusste nicht mehr wohin mit seinen Beinen. Und beim Aussteigen ließen sie dann noch ihre Sitze in dieser Position. Da hatten die beiden schon keine Chance mehr unsere Freunde zu werden. 😄

Unsere Gruppe bestand ein Glück nur aus drei Personen. James aus England, Alex und ich. Was für ein Luxus.

Wir fuhren eine ganze Weile, hielten für ein kleines Frühstück und mussten dann noch mal eine ganze Weile im Auto sitzen. Es ging permanent Berg auf, da wir später auf Mountainbikes wieder runter rasen sollten. Doch bevor es los ging, mussten wir erstmals Schutzkleidung anlegen. Dann wurde mein Fahrradsitz komplett runter gestellt, wegen meinen kurzen Beinen und los ging es 😄

Alex düste davon wie ein kleiner Blitz. Ich hielt die Bremse gedrückt und kroch hinterher. Am Anfang warteten die Männer auch noch auf mich. Später wurde es Ihnen wohl zu öde und ich fuhr allein den Berg hinunter. Naja ganz allein war ich nicht, immer hinter mir, der Minibus. Nach einer Stunde gab die erste auf (Die die ihren Sitz zurück gestellt hatte). Nun saßen zwei im Auto hinter mir. Doch ebenfalls Aufgeben war für mich keine Option. Am Ende wartet Alex schon auf mich. Nach knapp 3 Stunden waren wir auch alle deutlich kaputt.

Wir fuhren im Auto weiter zum Lunch, doch durch die vielen Serpentinen war mir so schlecht, dass Alex zwei Portionen essen konnte. Zu Fuß ging es dann weiter zum Hostel. Dort hatten wir ein großes Zimmer mit eigenen Bad für uns allein und konnten uns eine Stunde ausruhen bevor es weiter zum nächsten Highlight ging.

Rafting stand auf dem Programmpunkt. Wir hatten es beide noch nie gemacht und hörten den Erklärungen auf Englisch aufmerksam zu. Und ein bisschen aufgeregt waren wir schon (mehr Maria), vor allem nach den Erklärungen, was man machen soll, wenn man aus dem Boot fällt.

Das Wasser war ziemlich kühl und tausende Moskitos zerstochen unsere Beine, doch es machte auch einen unglaublichen Spaß. Das Adrenalin schoss durch unsere Körper und wir genossen die Tour.

Am Abend gab es ein leckeres Abendessen und wir erfuhren, dass wir am nächsten Tag bereits um 6 starten. Also gingen wir früh ins Bett und schliefen uns für die bevorstehende Wanderung aus.

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