Der Start in die Uyuni Tour

Mit verschlafenen Augen stiegen wir am 11.8 um 6.30 in einen Minivan der uns nach Bolivien und zu unserem 3 tägigen Abenteuer bringen sollte.

Gemeinsam mit einigen anderen wurden wir durch die Wüste zur Grenze gebracht. Zwischendurch ein kleiner Stopp zum Sonnenaufgang inklusive Avocadobroten. Fing schon mal sehr gut an.

Nach dem Grenzübergang, der wirklich unkompliziert war, denn wir mussten nicht mal unser Gepäck vorzeigen, wurden wir in die Gruppen für die nächsten Tage aufgeteilt. Und wir hatten solch ein Glück. Wir wurden gemeinsam mit zwei anderen Paaren in unserem Alter in ein Auto gesteckt. Beate und Armin aus Österreich kannten wir bereits. Dazu kamen noch Shannon und Helene, zwei liebe Australier aus Sydney. Helene hat sogar deutsche Wurzeln und vergnügte uns während der nächsten Tage mit einigen deutschen Sätzen.

Unser Auto & unsere super Gruppe! 😍

Nachdem unser Gepäck auf dem Geländewagen verstaut war, starten wir in unser Off Road Abenteuer. Es ging Kreuz und quer durch die trockene Gegend und wir wirbelten ordentlich Staub auf. Doch es dauerte nicht lange, da tauchte die erste Lagune am Horizont auf.

Unser Guide & Fahrer Paolo, erklärte uns, er könne nur Spanisch. Trotzdem versuchte er uns zu jedem Besichtigungspunkt etwas zu erklären und holte im Laufe der nächsten Tage immer mehr Englischkenntnisse raus. 😄

Seine Lieblingswörter waren: „ Picture!“ oder „Okay, and now Jump!“

Nach dem wir uns die ersten zwei Lagunen angesehen hatten und beeindruckt waren von der Schönheit dieser Natur, fuhren wir weiter zu einem Hot Spring. Letztes Jahr auf Island, waren wir auch in einem baden und freuten uns nun erneut in ein Heißes Becken springen zu können.

Für 6 Bobs pro Person konnten wir in zwei Becken baden und es war so entspannend. 😍 Wir hätten ewig bleiben können. Doch Paolo, holte uns aus der natürlichen Wanne. Wir hatten heut noch mehr vor!

Das Wasser war so warm!

Und so düsten wir in unserem 4×4 weiter zu den Geysiren. Naja, so richtig spuckten diese aber nicht. Wir sind etwas verwöhnt aus Island! Trotzdem war es spannend und wir befanden uns dort auch am höchsten Punkt unserer Tour mit fast 5000 Höhenmeter.

Mittlerweile war es auch schon ziemlich spät und wir hatten alle Hunger und sehnten uns nach dem Lunch. Paolo brachte uns daraufhin zu unserer Unterkunft. Das „Haus“, hatte einen Flur in welchem ein paar Tische standen zum Essen, ein paar Mehrbettzimmer mit Steinbetten, zwei klapprige Toiletten und einen Raum in welchen die Gastgeber lebten, schliefen und für uns kochten. Und das war wirklich gut! Das Essen war sehr lecker.

Das „Haus“, die Betten aus Stein & Badezimmer 😄

Nach dem späten Lunch ging es noch einmal auf Tour. Wir fuhren zur Laguna Colorada, welche durch ihre pinke Farbe, definitiv ein Hingucker ist. Und die Hunderten Flamingos die dort leben, setzen dem ganzen das I-Pünktchen auf. Und obwohl der kalte Wind uns um die Ohren bließ, genossen wir alle die Aussicht auf das farbige Wasser und die viele Vögel. Als wir dann noch Lamas entdeckten, die ganz entspannt dort lagen, war unser Glück für diesen Tag perfekt.

Am Abend wärmten wir uns mit heißem Tee & einem leckeren Abendessen. Wir vermuteten, dass wir Lama gegessen haben 😄🙈 aber so genau wussten wir es nicht!

Als es dann ins Bett ging, wurde es spannend. Jeder hatte ein Steinbett. Doch es war mittlerweile so kalt, dass wir quasi komplett angezogen ins Bett stiegen. Maria ging es mittlerweile durch die Höhe immer schlechter. Sie kämpfte mit Übelkeit & Kopfschmerzen und wollte auf keinen Fall allein schlafen. Also zwangen wir uns zu zweit in ein Bett. Was bei der Kälte auch wirklich das Beste war.

Die erste Nacht war trotzdem ziemlich Schlaflos für uns alle. Eine Nebenerscheinung der Höhenkrankheit.

Die Lamas können immer schlafen! 😄

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