Santiago de Chile

Santiago de Chile – wieder eine Megastadt in Südamerika. Aber diesmal traf diese uns nicht mitten ins Herz. Vielleicht lag es auch daran, dass wir eigentlich genug vom Stadtrummel hatten.

Das Einchecken in unsere Unterkunft gestaltete sich auch als problematisch. Nachdem unser Bus wie gesagt Verspätung hatte, verpassten wir unsere Gastgeberin. Diese war nun arbeiten und wir mussten warten. Nach 2 Stunden im Mc Donalds, fuhren wir zur Unterkunft. Camilla wollt uns dort um 19.30 abholen. Pünktlich standen wir bereit und warteten. Und warteten. Weit und breit kein freies WLAN um Camilla zu kontaktieren.

Andere aus dem Haus, kamen und gingen, lächelten uns an und winkten. Aber weiterhin keine Sicht von unserer Vermieterin.

Nach einer Stunde ging Alex rein und fragte beim Hausmeister nach. Dieser rief in der Wohnung an und siehe da: Camilla war da. So viel dazu, sie holt uns unten ab! Wir waren dezent genervt von ihr. Vor allem als wir dann noch mit bekamen, dass in der Wohnung noch 2 andere wohnten, die uns sicherlich schon vor 3 Stunden die Tür hätten auf machen können. Und zu allem Übel kam dann noch der Hund von Camilla und knurrte uns an. Also lieber schnell ins Zimmer. Der mit tausend Flecken übersäte Teppich war uns in diesem Moment auch egal. Nach fast 31 Stunden Anreise, waren wir einfach kaputt und genossen die Aussicht aus dem Fenster.

Bereits am ersten Morgen in Santiago de Chile beschlossen wir, am nächsten Tag wieder zu ziehen. Wir schlenderten nur ein bisschen durch die Straßen und fühlten uns erschlagen von den vielen Verkaufsständen. Wirklich – ungelogen, alle 20 cm steht ein anderer und versucht dir seine Waren anzudrehen. Ganz egal ob Lebensmittel, Schlüppis, Klopapier oder doch lieber Popcorn? Wir fühlten uns nicht nur überfordert sondern waren auch schon genervt. Die Präsentation der Waren glich übrigens eher einem Horrorfilm:

Doch der Hunger trieb uns voran und wir entschieden und für einen Hot Dog. Hört sich öde an? War es aber definitiv nicht! Hier sind die Würstchen zum einen sehr viel würziger und zum anderen ist der Hot Dog mit frischen Tomaten und dick Avocado belegt 😍 oben drauf kommt noch ein Schuss Majo. Wir waren auch skeptisch – doch mittlerweile sind wir Fans! Generell lieben die Menschen hier Avocadocreme und wir freuen uns mit 😍

Zum Nachtisch gab es ein Eis und wir konnten kaum glauben wie groß diese Kugeln waren.

Wir kauften uns außerdem eine Simkarte für Chile, um nun auch unterwegs erreichbar zu sein. (Und keine Babynews zu verpassen! 😘)

Außerdem ist es unglaublich hilfreich unterwegs mal Netz zu haben, um ein Uber zu bestellen oder Kontakt mit unseren „Vermietern“ aufzunehmen.

Da die Stadt uns einfach nicht zusagte, spazierten wir in einen Park und genossen dort einfach die Sonne. Es war auch mal schön nichts zu machen.

Wir gingen noch schnell ein bisschen einkaufen und entdeckten doch wirklich etwas aus Alex Heimat. Eine gute Dose Darguner Bier. Da wurden Erinnerungen wach 😄

Zurück in unserem Zimmer, standen die Herausforderungen des Alltags an. Wäschewaschen und Kochen. Trotz Sprachbarrieren bekamen wir die Maschine zum laufen. Das Kochen gestaltet sich als schwieriger. Die Gesamte Spüle war bis oben voll mit dreckigen Geschirr. Und auch das Wasser funktionierte nicht.

In unserem Bad putzen wir provisorisch die Dinge die wir brauchten und zauberten uns einen Nudelsalat. Natürlich mit Avocado 🥑

Auch den Trockner bekamen wir schnell in Gang und waren so froh, frische Wäsche in den Händen zu halten. 😍

Für den nächsten Tag suchten wir uns noch eine Airbnb Wohnung. Meisten versuchen wir pro Nacht um die 16-18 Euro auszugeben. Nicht immer ganz leicht, aber machbar. In Valparaíso wurden wir fündig. Ein beliebter Ort in der Nähe von Santiago, bekannt für seine Graffitis und direkt am Meer. Danach sehnten wir uns. Wir vermissten das Meer, also sollte es am nächsten Tag ans Wasser gehen.

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